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Rotterdam, 25. Mai 2010 - Der weltweit größte Solarmarkt in Deutschland boomt und strebt 2010 auf ein weiteres Rekordjahr zu. Nach Angaben der Bundesnetzagentur wurden in den ersten beiden Monaten des Jahres 2010 insgesamt 386 Megawatt Solarenergie installiert. Das ist zehn Mal mehr als 2009, als ein neuer Rekord erreicht wurde, indem im ganzen Jahr 3800 Megawatt installiert wurden. Große Hersteller von Solarmodulen sind bereits für das erste Halbjahr ausverkauft.

Ob der Markt seine Aufwärtsbewegung beibehält, wenn die deutschen Förderungen (Einspeisetarife) im Juni 2010 und Januar 2011 reduziert werden, welche weiteren Marktentwicklungen in nächster Zukunft zu erwarten sind, in der Branchentrends und Technologie über die vorteilhafte Position von Unternehmen und Ländern im Jahr 2013 entscheiden, wird von Experten und CEOs weltweit führender PV-Unternehmen während der am 8. Juni beginnenden Solar Future II-Konferenz in München zu erfahren sein.

Zu den Referenten gehören Bruce Sohn, President und Board Member von First Solar, dem weltgrößten Solar Unternehmen, Ingmar Wilhelm, President der European Photovoltaic Industry Association (EPIA), und Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Solarstrom AG, einem führenden Anbieter erstklassiger Photovoltaikanlagen.

Experten erwarten, dass 2010 der Solarrekord von 2009 überholt wird. Derzeit sind 52 Prozent aller weltweit hergestellten Solarmodule in Deutschland installiert. Die Frage ist: Was passiert 2010 und danach? Eine weitere Reduzierung der Förderung kann den Markt beeinträchtigen, wenn die Branche keine Preisabschläge auf Solarmodule und -systeme durchsetzen kann und auf diese Weise ihre führende Position gefährdet.

„Das Umfeld ändert sich für deutsche Unternehmen. Wie können deutsche Unternehmen von ihrer Erfahrung profitieren und ihren Erfolg bei der internationalen Expansion in neue Märkte und Schwellenmärkte fortsetzen? Worin bestehen die größten Herausforderungen und die größten Chancen?“ fragt sich CEO Edwin Koot von SolarPlaza, dem Organisator der Konferenz. Der Wettbewerb mit den schnell wachsenden chinesischen Unternehmen wird hart werden. Während der Solar Future II werden sich Experten und CEOs mit den neuen Perspektiven und Szenarien in Deutschland beschäftigen und Fragen wie die folgenden beantworten: Was kann zwischen 2010 und 2013 passieren? Wie wird es im Allgemeinen um die Nachfrage- und Lieferdynamik der Branche bestellt sein? Wird die Branche von 2011 an mit Überkapazitäten zu kämpfen haben? Wie sieht die wahrscheinliche Preisentwicklung und wie sehen ihre Konsequenzen aus?

Quelle: SolarPlaza

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