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Erlangen, 07. September 2011, Der Vorstand der Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406) hat sich für eine rasche gerichtliche Klärung der Affäre um den früheren Vorstandsvorsitzenden Professor Dr. Utz Claassen ausgesprochen. Das vor der am Landgericht Nürnberg anstehenden Verhandlung seitens der Berater von Herrn Claassen ausgelöste publizistische Trommelfeuer sei eine Zumutung für das Gericht wie auch ein erhebliche Belastung für Solar Millennium und seine Beschäftigten, erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Wolff am Mittwoch in Erlangen.

Solar Millennium AG

„Solar Millennium droht dadurch Schaden zu nehmen. Wir hoffen, dass die Frage, ob Herr Claassen rechtmäßig nach 74 Tagen als Vorstandsvorsitzender ausscheiden und seine Antrittsprämie von neun Millionen Euro behalten durfte, möglichst rasch und ohne weitere mediale Angriffe auf das Unternehmen geklärt wird“, sagte Dr. Wolff. Das Bemühen von Solar Millennium, eine außergerichtliche Einigung mit Herrn Claassen zu erzielen, war von diesem zurückgewiesen worden.

Der Vorstand der Solar Millennium AG rechnet in den kommenden Wochen mit den Ergebnissen der von Aufsichtsrat und Vorstand bei der renommierten Kanzlei Skadden Arps in Auftrag gegebenen informellen Sonderprüfung. Sie soll unter anderem klären, ob sich die amtierenden Organe des Unternehmens im Zusammenhang mit der Bestellung und dem Ausscheiden von Herrn Claassen rechtlich einwandfrei verhalten haben.

„Ziel der Sonderprüfung ist es von Anfang an gewesen, auch seitens des Unternehmens für rechtliche Klarheit und für Transparenz zu sorgen“, sagte Dr. Wolff. In diesem Zusammenhang hatte das Unternehmen die Kapitalmärkte und die Öffentlichkeit auf der Hauptversammlung am 18. Mai 2011 in vollem Wortlaut über den Untersuchungsgegenstand informiert und im Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2010/2011 unter anderem darauf verwiesen, dass das endgültige Ergebnis der Sonderprüfung weiter aussteht.

Über die Solar Millennium AG

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