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Solar Millennium AG

Erlangen, 30. November 2009 - Die Solar Millennium AG bietet Investoren ab heute erstmals die Möglichkeit, über einen geschlossenen Fonds von den Erträgen eines solarthermischen Kraftwerks zu profitieren und gleichzeitig den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern.

Die Anleger investieren dabei in ein konkretes Projekt: das 50-MW-Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 3 in Südspanien. Das Unternehmen prognostiziert für den Andasol Fonds eine Rendite von 8,0% p.a. (exkl. Agio und vor Abgeltungssteuer) auf die Beteiligungssumme. Über diesen Fonds erwerben und halten Investoren eine Genussrechtsbeteiligung an der Andasol 3 Kraftwerks GmbH, die ihrerseits eine Beteiligung in Höhe von 13% an der Kraftwerkgesellschaft des spanischen Solarkraftwerks Andasol 3 halten wird. Das Zeichnungsvolumen umfasst rund 48 Mio. Euro, der Ausgabeaufschlag (Agio) beträgt 2,5% bis zum 15.01.2010, anschließend 5%. Der Fonds richtet sich an Investoren mit Wohnsitz in Deutschland, die sich ab 5.000 Euro beteiligen können.

Die staatlich garantierte Einspeisevergütung sorgt über die gesamte Laufzeit des Kraftwerks für stabile Einnahmen mit Inflationsschutz. Das Kraftwerk befindet sich bereits im Bau und das Erreichen der prognostizierten Strommenge wurde vertraglich garantiert. Solar Millennium hat mit dem Fondskonzept neben den klassischen Finanzierungswegen ein Instrument gewählt, welches der Gruppe insbesondere vor dem Hintergrund der weltweiten Finanzmarktkrise die notwendige Flexibilität und einen erweiterten Handlungsspielraum bietet.

Für Privatinvestoren stellt der Fonds eine Kapitalanlage zur Optimierung des Anlageportfolios dar, da die Rendite aus dem Fonds weitgehend unabhängig von Konjunkturzyklen ist. In der gewählten Fondsstruktur erhalten die Anleger zudem schon innerhalb der ersten drei Jahre nahezu die Hälfte des eingezahlten Kapitals wieder zurück.

Thomas Mayer, Finanzvorstand der Solar Millennium AG: „Solarthermische Kraftwerke bieten eine gleichermaßen sichere wie renditestarke Geldanlage, die zudem durch eine staatlich garantierte Einspeisevergütung während der gesamten geplanten Laufzeit abgesichert ist. Unser Fonds stellt eine attraktive und solide Investitionsmöglichkeit für langfristig orientierte Anleger dar. Vor dem Hintergrund unserer gut gefüllten Projektpipeline werden in Zukunft Fonds nicht nur eine ideale Alternative, sondern eine tragende Säule für

die Finanzierung unserer Projekte darstellen.“

Andasol 3 ist das dritte Kraftwerk seiner Art in Europa und befindet sich seit Mitte 2009 im Bau. Mehr als 60.000 m2 Kollektorfläche sind bereits fertiggestellt. Die Anlage mit einer elektrischen Leistung von 50 Megawatt wird zusammen mit den unmittelbar benachbarten Schwesterprojekten Andasol 1 und 2 rund eine halbe Million Menschen mit klimafreundlichem Strom versorgen. Dank ihrer thermischen Speicher können die Kraftwerke Solarstrom auch nach Sonnenuntergang planbar bereitstellen.

Quelle: Solar Millennium AG

Kommentare   

#1 Sürig 2009-12-11 20:31
Der Emissionsprospekt führt pflichtgemäß eine Reihe von Risiken an, die die Rendite gefährden oder zum Verlust des Kapitals führen können. Unter anderem wird eine mögliche Trockenperiode am Standort für Engpässe bei der Grundwasserversorgung für das Kühlen des Dampfs des angeschlossenen konventionellen Kraftwerks angeführt.
Auf Seite 50 wird der Jahresbedarf an Grundwasser mit 900000 cbm angegeben, d.h. 2500 Kubikmeter pro Tag. Solche Mengen sollen am Standort in der Sierra Nevada stets verfügbar sein.
Bisher jedoch sind solche Mengen dem Grundwasser dort nicht entnommen worden, die Entnahme gefährdet daher die Wasserverfügbarkeit anderswo unterhalb der Sierra Nevada.
Im übrigen ist im Zuge der Klimaveränderung gerade in den Mittelmeergebieten mit zunehmenden Dürren zu rechnen, so dass die Wasserversorgung zu einem existenziellen Problem werden kann, inbesondere, da das Projekt auf eine sehr lange Laufzeit ausgelegt ist.
Solar Millenium projektiert auch in anderen Dürregebieten der Erde gleichartige Kraftwerke, auch dort, wo Wasser nicht verfügbar sein wird.
Da fragt man sich doch, ob die Technik mit angeschlossenem konventionellem Kraftwerk schon ausgereift ist, wenn man verbrauchtes Kühlwasser nicht gleichzeitig zurückgewinnen kann.

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