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Erlangen, 21. März 2012, Für den Insolvenzverwalter der Solar Millennium AG, Volker Böhm, stand bereits während des Vertragsabschlusses mit der solarhybrid AG bezüglich der Übernahme der US-Pipeline fest, dass die Übernahme auf wackligen Füßen steht. Die Übernahme scheiterte nun, denn die solarhybrid AG musste selbst Insolvenz anmelden (Wir berichteten: Photovoltaik - solarhybrid AG stellt Insolvenzantrag). Für diesen Fall hatte Böhm parallel die Gespräche mit weiteren Interessenten gesucht, um den Verkauf an einen anderen Investor zu ermöglichen.

Auch nach der Insolvenzanmeldung der solarhybrid AG besteht nun weiter die Chance auf Übernahme des US-Geschäfts der Solar Millennium AG durch einen Investor. Insolvenzverwalter Volker Böhm von der Kanzlei Schultze & Braun hat in den letzten Wochen die Investorengespräche fortgesetzt.

Die solarhybrid AG hatte Anfang Februar einen Kaufvertrag für die US-Beteiligungen von Solar Millennium AG unterschrieben. Der Kaufvertrag stand allerdings unter der aufschiebenden Bedingung, dass die solarhybrid AG bis zum 31. März 2012 Bürgschaften der Solar Millennium AG ablöst, die diese im Zusammenhang mit den US-Projekten gestellt hat. Zusätzlich hatte sich Solarhybrid vertraglich verpflichtet, die Finanzierung des amerikanischen Geschäfts sicherzustellen.

Durch diese Finanzierungsverpflichtung konnte Anfang Februar die Insolvenz der amerikanischen Beteiligungen abgewendet werden. Da aber offen war, ob solarhybrid in der Lage sein würde, sämtlichen Verpflichtungen aus dem Kaufvertrag nachzukommen, hatte Böhm parallel die Gespräche mit weiteren Interessenten gesucht, um für den Fall, dass der Kaufvertrag mit solarhybrid scheitert, den Verkauf an einen anderen Investor zu ermöglichen.

Die Investoren-Gespräche dauern an. Böhm hat mit den Interessenten Vertraulichkeit vereinbart und kann deshalb zu deren Namen und zum Stand der Gespräche keine Auskünfte erteilen.

Quelle: Schultze & Braun

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