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Niestetal, 10. Mai 2012, Der Weltmarktführer und Wechselrichterhersteller SMA Solar Technology AG gibt seine Quartalszahlen für das Jahr 2012 bekannt. Im ersten Quartal verkaufte der Solarhersteller Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von über 1,9 GW (Gigawatt). Im Vorjahr waren es nur 1 GW.

SMA

Auch der höhere Umsatz des Unternehmens ist u.a. Vorzieheffekten im deutschen Solarmarkt geschuldet. So konnte SMA Solar im ersten Quartal einen Umsatz in Höhe von 405,0 Mio. Euro erzielen. Das sind 149,1 Mio. Euro mehr als im Vorjahr (Vorjahr: 255,9 Mio. Euro). Damit übertraf SMA sowohl die eigene Umsatzprognose von 350 Mio. Euro bis 390 Mio. Euro als auch das Ergebnis der Vergleichsperiode des Vorjahres (Q1 2011: 255,9 Mio. Euro). Da die Nachfrage auf dem deutschen Markt in Q1 gestiegen ist, verringerte sich die Auslandsqoute um 5,2 Prozentpunkte auf 61,2 Prozent (Vorjahr: 66,4 Prozent).

Das EBIT verdreifachte sich von 13,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 42,8 Mio. Euro. Das Unternehmen weist eine Nettoliquidität von 468,7 Mio. Euro auf. Im Vorjahresquartal waren es 473,3 Mio. Euro. Auf Grund dieser positiven Zahlen bestätigt der Vorstand die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2012.

Pierre-Pascal Urbon, Vorstandssprecher und Vorstand Finanzen der SMA Solar Technology AG: "Das erste Quartal 2012 war maßgeblich durch Nachhol- und Vorzieheffekte in wichtigen europäischen Solarmärkten geprägt. Die erfreuliche Nachfrage bei Sunny Boy-Wechselrichtern für Aufdach-Solaranlagen in Europa im ersten Quartal ist sowohl auf Nachholeffekte in Folge der kaufmännischen Inbetriebnahmen im vierten Quartal 2011 sowie auf eine vorgezogene Nachfrage aufgrund der Diskussion um weitere Förderkürzungen zurückzuführen."

Das Projektgeschäft mit Sunny Central-Wechselrichtern hat sich insbesondere in den außereuropäischen Märkten sehr erfreulich entwickelt. Durch die ausgezeichnete internationale Positionierung von SMA mit einem weltweiten Vertriebs- und Servicenetz sowie einem vollständigen Produktspektrum für alle spezifischen Länderanforderungen konnte SMA von dieser Entwicklung im besonderen Maße profitieren. Der Brutto-Auslandsumsatz erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um rund 50 Prozent auf 257,6 Mio. Euro (Q1 2011: 173,9 Mio. Euro). Zu den wichtigsten Auslandsmärkten für das Unternehmen zählten im ersten Quartal 2012 die USA, Belgien, Großbritannien und Frankreich.   
   
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdreifachte sich im Vergleich zur Berichtsperiode des Vorjahres auf 42,8 Mio. Euro (Q1 2011: 13,7 Mio. Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich im Jahresvergleich auf 10,6 Prozent (Q1 2011: 5,4 %). Der Konzernüberschuss betrug 29,6 Mio. Euro (Q1 2011: 10,3 Mio. Euro). Mit einer Eigenkapitalquote von 58,1 Prozent und einer Nettoliquidität von 468,7 Mio. Euro (31.12.2011: 473,3 Mio. Euro) verfügt SMA weiterhin über eine sehr solide Bilanzstruktur und ist finanziell unabhängig.   
   
Für den weiteren Jahresverlauf geht der SMA Vorstand aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen in vielen europäischen Märkten von einer sinkenden Nachfrage aus. Derzeit ist noch nicht absehbar, ob die Solarmärkte in Amerika und Asien diesen Rückgang vollständig kompensieren können. Daher bleibt der SMA Vorstand trotz der guten Entwicklung im ersten Quartal für das Gesamtjahr 2012 bei seiner Anfang März veröffentlichten Umsatz- und Ergebnisprognose von 1,2 Mrd. Euro bis 1,5 Mrd. Euro bei einer EBIT-Marge von 5 Prozent bis 10 Prozent.   
   
"SMA kann Investitionen zum Ausbau seiner Marktpositionierung aus eigenen Mitteln finanzieren. Das ist gerade in Zeiten der hohen Unsicherheit an den Kapitalmärkten von großer Bedeutung", so Pierre-Pascal Urbon. "Die Energiewende bietet gerade technologieorientierten Unternehmen zahlreiche Chancen. Durch unsere Investitionen in die Entwicklung werden wir diese zu nutzen wissen. Zahlreiche Innovationen werden wir unseren Kunden auf der Intersolar Europe in München vom 13. Juni bis 15. Juni vorstellen."    

Download: SMA Solar - Quartalsfinanzbericht Januar bis März 2012

Quelle: SMA Solar Technology AG

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