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Niestetal, 12. August 2011, Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) hat nach eigenen Angaben in den weltweit wichtigsten Solarmärkten durch die starke Marke profitiert. Somit konnte sich SMA Solar deutlich von Wettbewerbsunternehmen differenzieren.  Im ersten Halbjahr 2011 verkaufte SMA Solar damit eine Wechselrichterleistung von 3,1 Gigawatt. Die verkaufte Wechselrichterleistung von SMA verdoppelte sich im zweiten Quartal 2011 im Vergleich zu den ersten drei Monaten.

SMA Solar Technology AG

Nach Einschätzung des SMA Vorstands blieb die weltweit neu installierte Photovoltaikleistung im ersten Halbjahr 2011 unter dem Vorjahresniveau. "Die Diskussion über den Ausbau der Photovoltaik hat die Endkunden in wichtigen Solarmärkten stark verunsichert und zu einer Verzögerung der Investitionsentscheidung geführt", erklärt Pierre-Pascal Urbon, Vorstandssprecher und Finanzvorstand der SMA. Die Fundamentaldaten für die Solarbranche haben sich in den letzten Monaten jedoch verbessert.

"Der mittlerweile breite gesellschaftliche Konsens für den forcierten Ausbau der Photovoltaik, das günstige Zinsniveau und die im Vergleich zum Beginn des Jahres deutlich gesunkenen spezifischen Kosten für die Errichtung einer Solarstromanlage sind gute Voraussetzungen für eine deutliche Belebung der weltweiten Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte", so Pierre-Pascal Urbon. Der Vorstand der SMA bestätigt deshalb

die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr mit  einem Umsatz zwischen 1,5 Mrd. Euro und 1,9 Mrd. Euro bei einem operativen Ergebnis von 315 Mio. Euro und 475 Mio. Euro (EBIT-Marge: 21 % bis 25 %). SMA ist im zweiten Quartal 2011 schneller als der nächstgrößste Wettbewerber gewachsen.

Mit einem Umsatz von 715 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2011 ist SMA der weltweite Marktführer im Bereich der Solar-Wechselrichter (Q1 - Q2 2010: 815,8 Mio. Euro). Die ausgezeichnete Positionierung in den wachsenden Auslandsmärkten spiegelt sich auch in der Exportquote der SMA wider. In den ersten sechs Monaten des Jahres erwirtschaftete SMA 56,3 % des Umsatzes außerhalb Deutschlands (Q1 - Q2 2010: 36,4 %). Das Segment Medium Power Solutions war in der Berichtsperiode wesentlicher Umsatzträger mit einem Anteil von 73,1 % am Gesamtumsatz (Q1 - Q2 2010: 85,7 %). Sehr erfreulich entwickelte sich das Geschäft mit Sunny Central Wechselrichtern, die in solaren Großprojekten eingesetzt werden. Der Umsatz im Segment High Power Solutions erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 66 % auf 170,6 Mio. Euro (Q1 - Q2 2010: 102,4 Mio. Euro).

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich im Vergleich zum ersten Quartal 2011 aufgrund der positiven Umsatzentwicklung erholt, liegt aber deutlich unter dem Rekordwert des Vorjahres. Im ersten Halbjahr 2011 erzielte SMA ein EBIT von 103,7 Mio. Euro (Q1 - Q2 2010: 219,9 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 14,5 %, die damit wieder im zweistelligen Bereich liegt. Die Entwicklung unterstreicht die enorme Anpassungsfähigkeit von SMA, den Markt bei anziehender Nachfrage unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit schnell bedienen zu können. Der Konzernüberschuss betrug 73,5 Mio. Euro (Q1 - Q2 2010: 158,2 Euro) und das Ergebnis je Aktie lag bei 2,12 Euro (Q1 - Q2 2010: 4,56 Euro).

Das Geschäftsmodell der SMA ist technologiegetrieben und im Vergleich zu anderen Stufen der Wertschöpfungskette nicht kapitalintensiv. Mit Blick auf die erwartete Nachfrageerhöhung in der zweiten Jahreshälfte hat SMA das Nettoumlaufvermögen planmäßig erhöht. Zum 30. Juni 2011 betrug das Netto-Umlaufvermögen 340,6 Mio. Euro (31.12.2010: 284,6 Mio. Euro). Das entspricht 18,7 % des Umsatzes der letzten 12 Monate.

Mit einer Eigenkapitalquote von 57,0 % und einer Nettoliquidität von 307,8 Mio. Euro (31.12.2010: 523,4 Mio. Euro) weist SMA zum 30. Juni 2011 eine sehr solide Bilanzstruktur aus.

Download: SMA Solar Halbjahresfinanzbericht Januar bis Juni 2011

Quelle: SMA Solar Technology AG

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