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Mainz/San Francisco, 28. Juni 2010 – SCHOTT Solar hat für ihre Receiver-Technologie im Rahmen des Concentrated Solar Power Summit in San Francisco einen Preis in der Kategorie "Angewandte Forschung & Entwicklung" erhalten. Als einziges Unternehmen war SCHOTT Solar zudem für zwei weitere der insgesamt fünf Awards nominiert. 

SCHOTT Solar Receiver

"Wir freuen uns ganz besonders über diese Auszeichnung, denn sie bestätigt in überzeugender Weise die Wahrnehmung SCHOTT Solar’s als Markt- und Technologieführer im Bereich Receiver", sagt Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG.

Der Receiver – Herzstück eines Solarkraftwerks

Sonnenenergie verfügt über das höchste, technologisch nutzbare Potential aller regenerativen Energiequellen. Mit der Concentrated Solar Power (CSP)-Technologie steht hier eine Möglichkeit der Stromgewinnung zur Verfügung, die Energieerzeugung in großem Maßstab ermöglicht. Eine Schlüsselrolle für die Effizienz von Solarkraftwerken spielen die durch eine Glashülle vakuumdicht isolierten Receiver. Sie wandeln die Sonnenstrahlen in Wärme um, die wiederum zur Stromerzeugung genutzt werden kann. Die Receiver müssen daher hohen Temperaturen standhalten und gleichzeitig minimale Wärmeabgabe aufweisen. Um dies zu erreichen, hat SCHOTT Solar für die neue Generation der Receiver eine neuartige Beschichtung des Absorberrohres  entwickelt, die mehr als 95% der Sonnenstrahlen absorbiert, weniger als 10 Prozent emittiert und auch bei weit über 400°C temperaturstabil ist.

"Dank unserer neuen Receiver-Generation wird es künftig möglich sein, Solarstrom noch viel wirtschaftlicher produzieren. Das ist die Basis dafür, dass sich diese Technologie weltweit im großen Stil durchsetzen kann, wie etwa beim Wüstenstromprojekt Desertec. Durch die Weiterentwicklung der Solarkraftwerke entsteht eine echte Alternative zu konventionellen Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen", sagt Preisträger Christoph Fark, Geschäftsführer SCHOTT Solar CSP GmbH.

Somit setzt das innovative Produktdesign der Receiver von SCHOTT Solar in punkto Strahlungsoptik, Effizienz und Langzeitstabilität schon heute Maßstäbe und bildet eine wichtige Grundlage, um die Leistung von Parabolrinnenkraftwerken in Zukunft weiter zu steigern und letztlich Strom auf eine nachhaltige und wirtschaftliche Art und Weise zu produzieren. Beispielsweise sollen Solarfelder in Zukunft entweder direkt Dampf erzeugen oder Salzschmelzen statt Thermoöl als Wärmeträger verwenden, um den Dampfprozess bei mindestens 500 Grad Celsius und dadurch mit höheren Wirkungsgraden betreiben zu können. Eine weitere Möglichkeit der Kostenreduzierung von Solarstrom ist die Entwicklung von Solarfeldern mit größeren Komponenten. Auch für diese zukunftsweisenden Entwicklungen kann SCHOTT Solar bereits Prototypen liefern, die schon heute in Feldtests dieser Anwendungen verwendet werden.

Quelle: SCHOTT Solar AG

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