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London, 18. Oktober 2010, 2011 wartet wohl erneut ein schwieriges Jahr auf die Solarbranche. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat vor schrumpfenden Aufträgen gewarnt. Zwar erfreuten sich Hersteller und Zulieferer der Photovoltaikindustrie in diesem Jahr noch guter Geschäfte. Die hohe Nachfrage war Experten zufolge jedoch weitgehend auf Hamsterkäufe zurückzuführen. Angesichts der gedrosselten Einspeisevergütung ist mit einem sinkenden Auftragseingang zu rechnen. Nun trifft der befürchtete Abwrackeffekt den Solarsektor.

Aktien zum Verkauf empfohlen

Neben der immer bedrohlicheren asiatischen Billig-Konkurrenz, die einen enormen Kostendruck auf die deutsche Solarbranche ausübt, bekommen die Hersteller den Rückgang der staatlichen Förderungen zu spüren. Gleichzeitig mit der Einspeisevergütung sinken die Aufträge. Der Preisdruck bleibt hingegen bestehen, wie Branchenkenner im pressetext-Gespräch betonen. Aktien wie jene von Solarworld, Conergy oder Solon empfehlen die Goldman-Sachs-Analysten zum Verkauf.

2011 rechnen die Experten der Investmentbank mit einer Kürzung der Einspeisevergütung um 13 Prozent. Solarkonzerne wie Centrotherm oder Roth & Rau müssen sich daher auf niedrigere Auftragseingänge einstellen. Die beiden Aktien hat Goldman Sachs nunmehr von "buy" auf "neutral" herabgestuft. An der Börse reagierten die Anleger wenig überraschend verschnupft auf die schlechtere Bewertung. Angesichts deutlich niedrigerer Kursziele von nur mehr 35 Euro für Centrotherm und 22 Euro für Roth & Rau statt bisher jeweils 43 Euro notieren die Titel zu Redaktionsschluss dieser Meldung mit knapp drei Prozent im Minus. (Ende)

Redakteur: Manuel Haglmüller

Quelle:: pressetext

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