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Essen/Gelsenkirchen, 14. Juni 2012, Der deutsche Standort des niederländischen Photovoltaik-Unternehmen Scheuten Solar wurde nun vom Insolvenzverwalter Steffen Reusch an einen asiatischen Investor verkauft. Erst nach intensiven Verhandlungen konnten die Vermögungswerte von Scheuten in Gelsenkirchen im Zuge einer übertragenden Sanierung an den Investor veräußert. Über den Kaufpreis wurde vertraglich Stillschweigen vereinbart.

Scheuten Solar

Keine betriebsbedingten Kündigungen
 
"Der Käufer wolle zunächst mit 40 Beschäftigten das Unternehmen weiter führen“, so Reusch. Weitere 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen in einer Transfergesellschaft aufgefangen werden. „Mit diesem Angebot vermeiden wir betriebsbedingte Kündigungen und eröffnen die Möglichkeit, in sechs Monate neue berufliche Perspektiven zu entwickeln“, so der Insolvenzverwalter weiter.

Perspektiven für Solarstandort Gelsenkirchen
 
Angesichts der ungewöhnlichen Rahmenbedingungen dieses Verfahrens sei die vereinbarte Lösung für die Interessen der Gläubiger ein sehr gutes Ergebnis: „Wir alle waren mit einer komplexen Gemengelage wie den unbeantworteten Fragen zur Energiewende, der Insolvenz der niederländischen Muttergesellschaft und der  wirtschaftlichen Lage der europäischen Solarwirtschaft konfrontiert“, so Reusch.

Unter diesen Voraussetzungen habe Scheuten Solar in Gelsenkirchen seit seiner Bestellung zum vorläufigen Insolvenzverwalter Ende Februar im Stile eines Start-Up Unternehmens gekämpft,  habe zwischenzeitlich wieder produziert, den Markt beackert, Kontakte zu Interessenten geknüpft, eng mit den Beratern der Arbeitnehmervertretung und der Wirtschaftsförderung zusammen gearbeitet.

„In einem gemeinsamen Kraftakt haben wir eine Perspektive für den Solarstandort Gelsenkirchen erhalten“, fasst Reusch die Anstrengungen zusammen.
 
Quelle: dnp Depping

Kommentare   

+19 #2 Jens 2012-06-15 14:24
Hallo,
In der Presse war doch die Rede von 235 Mitarbeitern. Falls der Kommentar von Heiko stimmt, sind also 65 Mitarbeiter betriebsbedingt gekündigt worden. Hut ab so etwas unter den Teppich zu kehren. Sollte der Sozialplan nicht eingehalten worden sein, sollten sich der Betriebsrat schämen so seine Mitarbeiter zu vertreten. Scheint ja eine sehr seriöse Firma zu sein!!!!!
+17 #1 heiko 2012-06-15 09:46
hallo
ich bin ein NOCH Mitarbeiter von Scheuten. Es stimmt NICHT das keine betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen wurden. Ich bin einer von vielen Mitarbeitern, die eine betriebsbedingte Kündigung erhalten haben. Weil wir den "Knebelvertrag" der Auffanggesellschaft nicht unterschieben haben. Sozialplan wurde auch nicht eingehalten, ich und andere Arbeitskollegen sind eindeutig länge bei der Fa. Scheuten beschäftigt (verh.+ Kinder) und wurden nicht übernohmen. Wo ist da die Gerechtigkeit?????? Nach welchen Kriterien wurden die Mitarbeiter ausgesucht???

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