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Bitterfeld-Wolfen, 19. Juli 2012,  Vor einer weiteren Verhandlungswoche mit ernsthaft interessierten Investoren in Asien hat die Geschäftsführung der Sovello GmbH die Beschäftigten des integrierten Solarmodulherstellers auf einer Belegschaftsversammlung über anstehende Personalmaßnahmen unmittelbar informiert: „In den Bereichen Forschung, Entwicklung, Anwendung, Produktion und Vertrieb müssen eine Vielzahl von Maßnahmen zügig und konsequent umgesetzt werden, um die Material- und Sachkosten so anzupassen, dass Sovello wieder schwarze Zahlen schreiben kann und für Investoren interessant bleibt“, erklärte Dr. Reiner Beutel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Sovello GmbH. „So bitter das für uns alle ist: In der Konsequenz bedeutet das nach heutigem Stand der Dinge auch, dass Sovello sich den anstehenden Herausforderungen kurzfristig noch mit einer Belegschaft von 495 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stellen kann.“

Sovello GmbHAuf der Belegschaftsversammlung kündigte Beutel für 475 Beschäftigte den Übergang in eine Transfergesellschaft an: „Die Finanzierung der Gesellschaft, die Mitarbeiter weiter beschäftigen, weiter qualifizieren und weiter vermitteln soll, ist noch nicht abschließend geklärt. Wir sehen uns dennoch in der Verantwortung, die Mitarbeiter jetzt zu informieren und ab der kommenden Woche die ersten Gespräche mit den Fachleuten der Transfergesellschaft über die Qualifikationsprofile zu ermöglichen.“ Beutel dankte allen Sovello-Beschäftigten für deren Engagement und Loyalität zum Unternehmen.
 
Investorenprozess zügig abschließen
 
„Sovello stellt Solar-Wafer deutlich effizienter und ressourcenschonender her als Wettbewerber mit konventionellen Technologien. Um wieder wettbewerbsfähig und profitabel wirtschaften zu können müssen wir diese technologischen Stärken mit Unterstützung eines passenden Investors weiter ausbauen. Derzeit können wir noch nicht absehen, ob wir genau auf den 1. August 2012 die Verhandlungen mit einem Investor erfolgreich abschließen können“, so Beutel weiter. Der Vorsitzende der Sovello-Geschäftsführung machte allerdings unmissverständlich klar, dass die Investorenlösung „innerhalb weniger Wochen“ unterzeichnet sein müsse, um rund 500 Arbeitsplätze bei Sovello und die Perspektiven für den Solarstandort Bitterfeld-Wolfen zu erhalten.
 
Quelle: Sovello GmbH

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