Freiburg, 26. Juni 2012, Strom aus Solarstromanlagen ist in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern nach Ansicht der S.A.G. Solarstrom AG bereits heute wettbewerbsfähig zum Haushaltsstrompreis. Das Unternehmen rechnet deshalb auf dem Markt für Photovoltaik trotz des anhaltend schwierigen Marktumfeldes und Vergütungskürzungen nicht mit einer Stagnation, sondern mit weiterem Zubau.  

S.A.G. Solarstrom AG

Dr. Karl Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG: "Grid-Parity zum Haushaltsstrompreis ist in Deutschland bereits erreicht. In zwei bis drei Jahren dürfte das auch für den Industriestrompreis der Fall sein. Wir stehen deshalb erst am Anfang einer sehr dynamischen Entwicklung. Das Solarzeitalter hat gerade erst begonnen".

Photovoltaik habe sich als wichtige Säule einer nachhaltigen und zuverlässigen Energieversorgung etabliert und befinde sich in der Transitionsphase von einem geförderten Markt hin zu einem Wettbewerbsmarkt.

"Verbraucher können die Kilowattstunde Strom mit einer Photovoltaikanlage bereits heute für teilweise deutlich unter 20 Euro-Cent produzieren. Die Peak-Preise an den Strombörsen sind durch die verstärkte Einspeisung von Solarstrom erheblich gesunken", fährt Kuhlmann fort. "Der Vorwurf, Photovoltaik sei die Ursache für steigende Strompreise, ist also nachweislich falsch, hat aber leider dazu geführt, dass die Politik auf dem Weg zur Wettbewerbsfähigkeit auch zum Industriestrompreis zunächst eine Vollbremsung hingelegt hat - und das nicht nur in Deutschland."

CEO Kuhlmann plädiert einmal mehr für verlässliche politische Rahmenbedingungen

Ein Ausstieg aus Förderszenarien sei möglich, sofern dieser nicht abrupt und ungeplant erfolge. Planbarkeit sei gefragt, denn kurzfristige Änderungen wie jetzt in Deutschland hätten zu Insolvenzen und Arbeitsplatzverlusten in der Branche geführt. Trotz der Vergütungskürzungen und damit verbundenen schwierigen Marktbedingungen sieht Kuhlmann die Photovoltaikbranche nach wie vor auf einem langfristigen Wachstumskurs.

"Die Vorteile zu konventionellen Energiequellen überwiegen: Photovoltaik ist dezentral und ohne massive Netzaufrüstung nutzbar, hat eine energetische Amortisation von zwei bis drei Jahren, ist voll recyclingfähig und stellt kostengünstige Energie zu Hochlastzeiten um die Mittagsstunden zur Verfügung. Die Weiterentwicklung von Speichermöglichkeiten und die zunehmende Elektromobilität werden den Markt zusätzlich beflügeln."

Nach Angaben der European Photovoltaik Industry Association waren 2011 in Deutschland 24,7 GW installiert, weltweit waren es 69,7 GW. Bis zum Jahr 2016 könnte sich die installierte Photovoltaik-Leistung nach Einschätzung des europäischen Solarverbandes auf 52,7 GW in Deutschland mehr als verdoppeln und weltweit auf 342 GW knapp verfünffachen.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

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