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München, 19. Mai 2010 - Die Federal Grid Company (FGC) in Russland und Siemens Energy haben ein strategisches Kooperationsabkommen zur Modernisierung des russischen Stromnetzes unterzeichnet. Das Abkommen beinhaltet eine erweiterte Zusammenarbeit zwischen Siemens und dem Netzbetreiber, um die Energieverluste bei der Stromübertragung in Russlands Hochspannungsnetz zu verringern. Auf sehr langen Strecken soll dies durch den Einsatz von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜ) erreicht werden. Neben dem Einsatz der verlustarmen HGÜ-Technik ist eine intelligente Lastflusssteuerung (Smart Grid) geplant.

„Die langjährigen, guten Beziehungen zur russischen Netzgesellschaft FGC werden durch die geplante Zusammenarbeit bei der Modernisierung des russischen Stromnetzes auf ein neues Niveau gehoben“, sagte Dr. Udo Niehage, CEO der Division Power Transmission im Siemens-Sektor Energy. Siemens und FGC wollen in gemeinsamen Arbeitsgruppen Effizienz steigernde Technologien wie HGÜ und intelligente Stromnetze auf die Bedürfnisse des russischen Stromnetzes zuschneiden und anschließend implementieren. Ein zusätzliches Ziel in diesem Zusammenhang ist der Ausbau lokaler Fertigungen für moderne und energiesparende Anlagen bzw. Geräte wie Leistungstransformatoren, Hochspannungsschaltgeräte und Mittelspannungsschaltanlagen. Zudem sieht das Abkommen die die Wartung und Instandhaltung von bereits installierter Siemens-Technik vor.

Die föderale russische Netzgesellschaft besitzt das russische Hochspannungs-Übertragungsnetz mit einer Länge von 118.000 Kilometern und hat angekündigt, in den Jahren 2010 bis 2012 rund zwölf Milliarden Euro in die Entwicklung des Netzes zu investieren. Russland stellt den viertgrößten Strommarkt der Welt dar.

Siemens und FGC blicken auf eine mehrjährige erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Siemens trug beispielsweise mit Umspannwerken bis zur Spannungsebene 500 kV wesentlich zur Versorgungssicherheit der Hauptstadt Moskau bei. Hochspannungsschaltgeräte von Siemens helfen zudem seit langem, die Stromversorgung in den Weiten Sibiriens sicherzustellen. Auch für die 2014 in Sotschi stattfindenden Olympischen Spiele lieferte Siemens bereits Hochspannungsausrüstung. Darüber hinaus lieferte Siemens für das weltweit größte Leitungsschutzprojekt seiner Art 639 leitungsgebundene Hochspannungsableiter in der Spannungsebene 500 kV zum Schutz der russischen Übertragungsleitungen.

 

Quelle: Siemens AG

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