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Heerlen/Aachen, 29. November 2011, Der Verband für Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) hat das von Solland Solar und SCHOTT Solar gemeinsam entwickelte Rückkontakt-Modul nach IEC-Norm 61215 ed.2 & 61730 zertifiziert. Es ist damit das erste vollzertifizierte Serienmodul, dessen Solarzellen, hergestellt auf Basis der Metal Wrap Through (MWT) Technologie, auf der Rückseite mittels einer Spezialfolie (Back Contact Foil) verschaltet werden.

Einmal mehr ist damit die Qualitätsführerschaft und Innovationsleistung europäischer Modulhersteller unter Beweis gestellt. Das Rückkontakt-Modul ist ein Premiumprodukt, welches sich durch eine clever umgesetzte Verschaltung mit verbessertem Stromfluss auf der Rückseite der Module deutlich von herkömmlichen Modultechnologien abhebt. Beschattungs- und Widerstandsverluste sind durch die Rückseitenkontakte minimiert. So erzeugen 60 multikristalline Zellen pro Modul in der höchsten Leistungsklasse einen Energieertrag von bis zu 260 Wp bei einem Modulwirkungsgrad von 16,4 Prozent.

Einen neuen Maßstab setzt dieses Premiumprodukt ebenfalls bei der Ästhetik: Das einzigartige optische Erscheinungsbild der Zellen, kombiniert mit der schwarzen Rückseitenfolie und dem schwarzen Rahmen erzeugen ein anspruchsvolles und äußerst homogenes Design. Das Modul ist besonders geeignet für Dächer privater Häuser, da es pro m² eine hohe Leistung erbringt.

In einem nächsten Schritt wird Solland Solar die ersten Modulmengen aus der Pilotproduktion nun unter dem Namen Solland Sunweb® vermarkten. Darüber hinaus wollen beide Unternehmen die Weiterentwicklung der Rückkontakt-Technologie zusammen vorantreiben, da diese Technologie ein großes Potential bzgl. Effizienzsteigerung und Kostenverringerung aufweist. Ein Ziel dabei ist, die jüngsten Erfolge von SCHOTT Solar in der Entwicklung monokristalliner Zellen, die zu einem hohen Wirkungsgrad von 20,2 Prozent geführt hatten, nun auf die MWT-Technologie zu übertragen.

Quelle: Solland Solar / SCHOTT Solar

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