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Hohenstein-Ernstthal, 13. August 2010 - Die Roth & Rau AG blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2010 zurück. Die Umsatz- und Ertragskennzahlen haben sich im weiteren Jahresverlauf wie prognostiziert positiv entwickelt. Der Konzernumsatz wuchs im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 64,0 % von 50.912 T€ auf 83.498 T€. Im ersten Halbjahr betrug der Umsatz insgesamt 118.824 T€ und lag damit leicht über dem Vorjahresniveau von 117.045 T€. Der Auslandsanteil erhöhte sich von 84,8 % auf 91,4 %, wobei mit 78,9 % der größte Anteil der Umsätze erneut auf Asien entfiel.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das im ersten Quartal dieses Jahres noch negativ war, belief sich im zweiten Quartal auf 6.844 T€. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 8,2 %. Für das erste Halbjahr ergibt sich damit insgesamt ein EBIT von 6.060 T€ (2009: 12.040 T€) und eine EBIT-Marge von 5,1 % (2009: 10,3 %). Das Konzernergebnis betrug 4.960 T€ (2009: 9.573 T€), woraus sich ein Ergebnis je Aktie von 0,33 Euro errechnet (2009: 0,69 Euro). Der operative Cash Flow verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich von -3.794 T€ auf 13.587 T€.

Die kräftige Belebung der Branchenkonjunktur in der Solarindustrie führte im ersten Halbjahr zu einem starken Auftragsanstieg. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vervierfachte sich der Auftragseingang von 65.162 T€ auf 265.161 T€ und entsprach damit in etwa dem gesamten Ordervolumen des Rekordjahres 2008. Der überwiegende Teil der Bestellungen ging mit 228.835 T€ im Geschäftsbereich Photovoltaik ein (2009: 48.066 T€).

„Im zweiten Quartal konnten wir einen bedeutenden Großauftrag über eine Produktionslinie für die Waferfertigung von einem renommierten indischen Solarunternehmen gewinnen. Mit diesem Auftrag bringen wir die Diversifizierung unseres Produktportfolios entlang der Wertschöpfungskette voran und stärken somit unsere Wettbewerbsposition. Insbesondere im wachsenden asiatischen Markt steigt das Interesse an schlüsselfertigen Lösungen die mehrere Produktionsstufen aus einer Hand abdecken“, erklärt Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG. Auf die im Halbjahresabschluss erstmalig konsolidierte Tochtergesellschaft OTB entfielen 84.565 T€ des gesamten Auftragseingangs. Der Auftragsbestand summierte sich zum 30. Juni 2010 auf 351.106 T€ und markierte damit ebenfalls einen neuen Rekordwert (2009: 161.486 T€).

Der positive Ausblick für das zweite Halbjahr hat sich durch die deutliche Auftragsbelebung im zweiten Quartal bekräftigt. Roth & Rau erwartet, dass sich die Markterholung fortsetzt und sich die Auftragslage in den kommenden Monaten dynamisch entwickeln wird. Alleine im Juli gingen neue Aufträge in Höhe von 49.901 T€ ein. Darüber hinaus lagen zum 31. Juli 2010 Absichtserklärungen in Höhe von 536.315 T€ vor. „Die operativen Kennzahlen haben sich im ersten Halbjahr planmäßig entwickelt. Dies zeigt, dass wir mit unserer Strategie eines profitablen Wachstums auf dem richtigen Weg sind. Für das Gesamtjahr rechnen wir weiterhin mit einem Konzernumsatz von 285 Mio. Euro und einer EBIT-Marge von maximal 9,0 %“, sagt Finanzvorstand Carsten Bovenschen.

Quelle: Roth & Rau AG

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