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Hohenstein-Ernstthal, 22. Juli 2011, Die Roth & Rau AG hat im Rahmen der aktuellen Unternehmensplanung für das Gesamtjahr 2011 ihre Erwartungen für das zweite Halbjahr gesenkt. Gründe dafür sind vor allem die Verschlechterung des allgemeinen Branchenumfelds sowie Verzögerungen bei der Umsatz- und Ertragsrealisierung aktueller Projekte. Mit Blick auf die rückläufige Nachfrage nach Solarmodulen haben einige Kunden ihre Investitionsvorhaben in den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten auf den Prüfstand gestellt und die vereinbarten Liefertermine verschoben. Der Marktrückgang wirkte sich zudem auf die Auftragslage aus. Es gingen im zweiten Quartal 2011 neue Aufträge mit einem Volumen von rund 29 Mio. Euro ein, dem standen jedoch Stornierungen in Höhe von 17 Mio. Euro gegenüber.

Vor diesem Hintergrund geht das Unternehmen davon aus, dass im ersten Halbjahr 2011 ein geringerer Konzernumsatz und ein deutlich negatives EBIT erzielt wurden. Zudem wird die Prognose für 2011 zurückgenommen. Bisher ist das Unternehmen von einem Konzernumsatz im Gesamtjahr in Höhe von 300 Mio. Euro bis 325 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge im Bereich von 4% bis 7% ausgegangen.

Angesichts der erheblichen Unsicherheiten über die weitere Marktentwicklung kann das Unternehmen derzeit keine belastbare Prognose für 2011 abgeben.

Quelle: Roth & Rau AG

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