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Bitterfeld-Wolfen, 27. August 2012, Der einstige Stern am Solarhimmel Q.Cells wurde am vergangenen Wochenende an den Hanwha-Konzern aus Südkorea verscherbelt. Wie der Insolvenzverwalter Henning Schorisch von Q.Cells mitteilte, wurde ein entsprechender Vertrag mit der Hanwha Gruppe gezeichnet, der jedoch unter einer aufschiebenden Bedingung steht. Diese besagt, dass die Veräußerung erst rechtskräftig wird, sofern die Gläubigerversammlung am 29. August der Veräußerung zustimmt. Was werden die Gläubiger dabei denken? Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach?

Q-Cells SE

Die Hanwha Gruppe übernimmt mit dem Kauf des insolventen Solarherstellers dessen betriebsbezogene Verbindlichkeiten in Höhe von 220 Mio. Euro und zahlt einen Barpreis von etwa 40 Mio. Euro. Die Hanwha Gruppe beabsichtigt den weitaus größten Teil der gesamten Q.CELLS Gruppe zu übernehmen.

Die Q-Cells SE hatte im April 2012 Insolvenz angemeldet und im Juli wurde das Insolvenzverfahren eröffnet (Wir berichteten: Insolvenzverfahren über das Vermögen der Q-Cells SE eröffnet), nachdem der in den Monaten davor angestrebten Finanzrestrukturierung durch eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt die rechtliche Grundlage entzogen worden war. Insolvenzverwalter Henning Schorisch von der Kanzlei hww wienberg wilhelm war es schnell gelungen, den Geschäftsbetrieb so zu stabilisieren, dass während des Insolvenzverfahrens keine Entlassungen ausgesprochen werden mussten. Zudem hatte er umgehend mit der Investorensuche begonnen.

Quelle: Q.CELLS

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