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Bitterfeld-Wolfen, 11. Mai 2010 - Der angeschlagene Solarzellenhersteller Q-Cells sorgt mit seinen heute, Dienstag, veröffentlichten Geschäftszahlen für das erste Quartal für Erleichterung. Wie der Konzern bekannt gab, liegt das Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (EBITD) bei 18,8 Mio. Euro. Analysten hatten nur einem Gewinn von sechs Mio. Euro erwartet. Operativ lag das Minus (EBIT) noch bei 9,3 Mio. Euro und fiel damit rund sieben Mio. Euro niedriger aus als geschätzt. Mit dem Restrukturierungsprogramm kommen die Kosten langsam in den Griff.

Börsianer geben Aktie Auftrieb

Dass es Q-Cells spürbar besser geht, zeigt sich auch am Gesamtproduktionsvolumen, das mit 174 Megawattpeak trotz der Schließung der älteren Produktionslinien am Standort Thalheim zum Ende 2009 über dem Wert des vierten Quartals mit 161 Megawattpeak liegt.

Der Markt nimmt die Zahlen positiv auf. Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (10:20 Uhr) notiert die Q-Cells-Aktie mit einem Plus von 2,05 Prozent bei 6,57 Euro. Der Umsatz stieg nach 224,6 Mio. Euro im Vorjahresquartal in der aktuellen Berichtsperiode positiv an auf 232,3 Mio. Euro. Branchenanalysten hatten hingegen mit rund 20 Mio. Euro weniger Erlösen gerechnet.

Signifikante Ergebnisverbesserung bis Jahresende

Ausgehend von der sich allmählich bessernden Geschäftslage peilt das Unternehmen früheren Angaben nach einem Betriebsverlust von 486 Mio. Euro im Vorjahr bis zum Jahresende eine "signifikante" Ergebnisverbesserung an. Der Umsatz soll in der Spanne zwischen 1,0 bis 1,2 Mrd. Euro liegen - und das, nachdem er 2009 um ein Viertel auf 801 Mio. Euro eingebrochen war.

Q-Cells will sich künftig umstrukturieren und vom alleinigen Solarzellenhersteller zum Photovoltaik-Komplettanbieter wandeln. Mit dem erweiterten Geschäftsmodell, bei dem man von der Solarzelle bis zum Modul alles abdecken will, soll die Gewinnzone erreicht werden.

Redakteur: Florian Fügemann

Quelle: pressetext

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