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Auf der 24. PVSEC in Hamburg präsentiert Q-Cells seine neuen Weltrekord-Solarzellen: Den Technologen im Solar Valley Thalheim ist es gelungen, mit multikristallinen Zellen der nächsten Generation ein Modul mit einem Wirkungsgrad von 15,9% zu konstruieren. Für Solarzellen, die nach industrieüblichen Standards in der Massenproduktion gefertigt wurden, bedeutet das Weltrekord.

Das Modul mit einer Leistung von 249 Watt wurde bereits von einem unabhängigen Institut, dem Fraunhofer ISE in Freiburg, getestet und zertifiziert. Entstanden ist es im Q-Cells eigenen Modultestcenter in Thalheim, wo ein Team seit knapp einem Jahr die Wechselwirkungen an der Schnittstelle von Solarzelle und Modul erforscht.

Mit Investitionen in Höhe von rund 50 Mio. Euro hatte Q-Cells 2008 ein Technikum errichtet, in dem unter anderem eine Modultestlinie untergebracht ist. Die dort gewonnenen Erkenntnisse werden gebündelt und den Kunden zur Verfügung gestellt. Damit sind die Kunden in der Lage, das Potential der Zellen von Q-Cells noch besser als bislang auszuschöpfen, was zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit von Zell- und Modulhersteller führt.

Q-Cells erweitert damit sein bereits bestehendes Service-Angebot um eine weitere wesentliche Komponente. Bereits heute hebt sich das Dienstleistungsangebot der Thalheimer unter anderem durch einen einzigartigen After-Sales-Service vom Wettbewerb ab.

Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 17 % zählen die Zellen der neuen Generation, die in den bestehenden Produktionslinien von Q-Cells produziert wurden, zu den derzeit Besten im multikristallinen Bereich. Nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten wird mit der Markteinführung der neuen Hochleistungszelle im Jahr 2010 gerechnet. Bis dahin geht Q-Cells von weiteren Wirkungsgradsteigerungen aus.

"Die jetzt erzielten Wirkungsgrade sind erst der Anfang. Wir freuen uns natürlich über diesen Erfolg, immerhin ein Weltrekord. Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen bestätigt uns das, weiterhin an unserem starken Technologiefokus festzuhalten. Wir unterstreichen damit die technologischen Möglichkeiten und Vorteile, über die wir bei Q-Cells und generell auch in einem Land wie Deutschland verfügen. Vor allem gegenüber Herstellern aus Niedriglohnländern mit hoch standardisiertem Equipment verbessern wir damit unsere Wettbewerbsfähigkeit. Darauf setzen wir natürlich auch in Zukunft", so Anton Milner, Vorstandsvorsitzender von Q-Cells SE.

Quelle: Q-Cells

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