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Frankfurt (Oder), 27. Juni 2011, Der Verein Solarregion Berlin-Brandenburg, ein Netzwerk aus 14 Unternehmen und Institutionen der Photovoltaikbranche in der Hauptstadtregion, begrüßt die Forderung des Bundesrates nach einer weiterhin stabilen Absenkung der Förderung für Photovoltaikanlagen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass aufgrund des geringen Zubaus von Photovoltaikanlagen in den Referenzmonaten März bis Mai die für den 1. Juli geplante Förderabsenkung ausgesetzt wird.

Gleichzeitig stellt sich die Solarregion Berlin-Brandenburg hinter den Vorschlag der Bundesländer, Freiflächenanlagen auf ertragsschwachem Ackerboden und Grünlandflächen wieder zu fördern. Gerade in einem Agrarland wie Brandenburg könnten sich damit neue Perspektiven für die Landwirtschaft ergeben: Denn durch die temporäre Nutzung von Agrarflächen mit rückbaufähigen Solaranlagen wird dauerhafter Flächenverlust vermieden, der der heimischen Landwirtschaft zu schaffen macht.

Thoralf Schapke, Geschäftsführer der Solarregion kommentiert: „Um einen frühen Ausstieg aus der Atomkraft zu humanen Preisen gewährleisten zu können, muss der konsequente Zubau an Solaranlagen durch die Bundesregierung vorangetrieben werden. Das kann nur bei einer Förderung auf stabilen Niveau gelingen.“

Schapke weiter: „Unser Netzwerk setzt sich unter anderem für eine Nutzung unbelasteter ertragsschwacher Freiflächen für die Photovoltaik ein. Im Zuge des Atomausstieges bis zum Jahr 2022 sollte der Zubau in solchen Gebieten stärker gefördert werden. Daher unterstützen wir den Wunsch des Bundesrates, das aktuelle Erneuerbare Energien Gesetz im Hinblick auf Photovoltaik-Freiflächenanlagen anzupassen. Die Nutzung solcher Flächen ermöglicht es die Energiewende wesentlich günstiger zu gestalten. Laut Aussagen des Bundesverbandes Solarwirtschaft ist es realistisch, dass bereits in zwei bis drei Jahren Photovoltaik – Freiflächenanlagen Strom auf dem Preisniveau von Offshore-Windkraft produzieren. Somit könnte auch der Netzausbau auf ein Minimum reduziert werden.“

Quelle: Solarregion Berlin-Brandenburg

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