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Berlin, 06. Juni 2011, Für den Strom der Zukunft braucht Deutschland "eine ganz neue Architektur", so Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem neuen Video-Podcast. Vor allem sei es notwendig, mehr für den Netzausbau zu tun, um den Umbau der Energieversorgung zu schaffen.

"Die Windenergie wird eine zentrale Bedeutung haben. Und somit muss sehr viel Strom von Nord nach Süd transportiert werden", gibt die Kanzlerin zu Bedenken.

 

Die Bundesregierung schlage deshalb vor, das Netzausbaugesetz zu ändern, um auch Bundeskompetenzen nutzen zu können und "gemeinsam mit den Ländern einen schnelleren Netzausbau hinzubekommen", so Merkel. Offshore-Windparks und modernen Windkraftanlagen an Land misst sie eine zentrale Bedeutung zu.

Am Montag will das Bundeskabinett über das Gesetzespaket zur Energiewende beraten. Die Bundeskanzlerin betont, angesichts der "unfassbaren Katastrophe" in Fukushima sei es nötig gewesen, die Rolle der Kernenergie im Energiekonzept noch einmal zu überdenken. "Deshalb hat die Bundesregierung auch den Beschluss gefasst, dass das letzte Kernkraftwerk Ende 2022 definitiv vom Netz geht."

 

Natürlich werde es Veränderungen geben, um den Strom der Zukunft zu erhalten. "Aber ich glaube, das Anliegen ist so wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger bei dieser Frage mitmachen", so die Kanzlerin.

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Quelle: Bundesregierung

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