Bonn, 23. Mai 2012, Die politische Debatte um die Solarkürzung hat den Photovoltaikmarkt im März zusätzlich angeheizt. Die Bundesnetzagentur hat in dieser Woche die Zubauzahlen für März veröffentlicht. So wurden alleine im März dieses Jahres Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von über 1.150 MW zugebaut. Das bedeutet, dass im ersten Quartal 2012 über 1,8 GW an Solarleitung neu hinzugekommen ist. Im Januar wurden über  450 MW an die Bundesnetzagentur gemeldet, im Februar über 200 MW (Wir berichteten: Bundesnetzagentur meldet für Januar und Februar Photovoltaik-Zubauzahlen von 650 MW).

Die detaillierten Zahlen werden durch die Bundesnetzagentur voraussichtlich Anfang Juni bekanntgegeben. Die Preise für schlüsselfertige Solaranlagen hingegen sind seit Jahresbeginn kontinuierlich gesunken. So kostete eine Solaranlage im Januar noch 1.990 Euro/kWp netto durchschnittlich, im April nur noch 1.900 Euro/kWp netto (siehe Photovoltaik-Preisindex). Für Mai zeichnet sich nach aktuellen Berechnungen ein Anlagenpreis von 1.780 Euro/kWp netto ab. Über 81 Prozent der Teilnehmer an der Mai-Umfrage gaben bisweilen an, chinesische Solarmodule verbaut zu haben.

Quelle: Bundesnetzagentur

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