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Die Klagevereinigung EU Prosun umfasst mittlerweile geschätzte 20 bis 25 Mitglieder. Die Mitglieder der Initiative sind der Öffentlichkeit, bis auf wenige einzelne Solarhersteller, nicht bekannt. Unter den bekannten Mitgliedern befinden sich beispielsweise die SolarWorld AG und die Sovello GmbH. Die übrigen Mitglieder wollen nicht genannt werden und wissen wahrscheinlich auch nicht voneinander. Sie verstecken sich hinter der Initiative EU Prosun, die vor der Europäischen Kommission eine Anti-Dumping-Klage gegen chinesische Solarhersteller eingereicht hat (Wir berichteten: Solarer Handelskrieg - Im Visier der EU-Kommission).

Es verhält sich leider so wie im Internet, wo sich Menschen, die sich hinter Pseudonymen verstecken, erst dann ihren Mund aufbekommen und Stellung beziehen, wenn kein anderer ihre wahre Identität kennt oder gar herausfinden kann. Haben die Mitglieder keinen Arsch in der Hose oder vor was fürchten sich diese "anonymen" Solarhersteller? Ein Grund könnte sein, dass diese Photovoltaikunternehmen möglicherweise von chinesischen Herstellern attackiert werden könnten. Eventuell glauben sie auch nicht an einen Erfolg des Anti-Dumpingverfahrens, so dass die Hersteller bei einem Misserfolg in der Öffentlichkeit nicht ihr Gesicht verlieren.

Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Ist es taktisch klug oder einfach nur feige? Sollten sich die „anonymen“ Solarhersteller zu erkennen geben?

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

Kommentare   

#1 Solarteurgesicht 2012-09-20 20:54
Die Klage ist unbegründet. Der Solarworldvertrieb wirbt mit nur deutschen Modulen, die dann aus dem Ausland kommen.

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