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Erfurt, 07. November 2011, Wie und wo installiert man auf Thüringens Autobahnen am besten eine Photovoltaikanlage? Links oder rechts davon? Investoren sollen anhand von zwei neuen Studien, herausgegeben von der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur, Tipps und Hinweise erhalten. Die Studien zeigen Investoren die Kriterien auf, die sie beim Bau von Solaranlagen längs der Autobahnen beachten müssen.

Gerade begonnen wurde zum anderen die zweite Studie, bei der Gutachter in den kommenden vier Monaten entlang der A4 zwischen Gotha und thüringisch-hessischer Landesgrenze ermitteln, welche Flächen entlang dieses Autobahnabschnitts für Solar-Investitionen geeignet wären. „Wir wollen die Energiewende vorantreiben und müssen dafür geeignete Flächenpotenziale in Thüringen nutzen“, sagt ThEGA-Leiter Prof. Dr. Dieter Sell. „Unsere beiden Studien werden Investitionen in erneuerbare Energien befördern.“

Der Gesetzgeber erlaubt und fördert die Errichtung von PV-Anlagen auf den Flächenstreifen entlang der Autobahnen mit bis zu 110 Metern Breite. Nicht jedes Areal in diesem Flächenkorridor ist allerdings geeignet. Ob eine Investition erfolgversprechend ist, hängt unter anderem ab von dem Bewuchs mit Pflanzen, von einer etwaigen Hanglage oder auch von der Entfernung zum nächsten Netzeinspeisepunkt.

Der neue ThEGA-Leitfaden erläutert diese Kriterien aus den Bereichen Naturschutz, Topografie und Infrastruktur und leistet Investoren damit Hilfe, wenn sie Areale bewerten möchten. Konkrete Ergebnisse zu einzelnen Flächen in Westthüringen erwartet die ThEGA bis zum Frühjahr 2012 von der zweiten Studie. Sie wird erarbeitet in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Via Solutions, welches den 44 Kilometer langen Autobahnabschnitt der A4 von Gotha bis zur westlichen Landesgrenze betreibt. Hier werden in den kommenden Monaten Experten anhand des Kriterienkatalogs im Leitfaden die Streifen entlang der Magistrale auf ihre Tauglichkeit für PV-Investitionen überprüfen.

„Am Ende verfügen wir über ein handlungsorientiertes Kataster für diesen Abschnitt der A 4“ prognostiziert Prof. Sell. „Damit leisten wir einen Beitrag zur raschen Realisierung von Vorhaben im Bereich der Photovoltaik in Thüringen.“

Quelle: SolarInput e. V.

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