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Bonn, 24. Mai 2012, Wie das Handelsblatt berichtet, reagiert der Solarkonzern SolarWorld AG auf die Krise in der Solarbranche mit Stellenabbau. Bis zu 10 Prozent der Beschäftigten sollen eingespart werden. Wie CEO Asbeck auf der Hauptversammlung des Unternehmens weiter mitteilt, soll es Kostensenkungen im Bereich der Logistik und in der Produktion geben. Dem Unternehmen macht der anhaltende Preiskampf auf dem Solarmarkt zu schaffen. Kostensenkungen durch Personalabbau scheinen da die ersten Mittel zu sein. Auch Leiharbeiter werden Opfer des Stellenabbaus, wie das Handelsblatt weiter berichtet. Über 3.300 Mitarbeiter sind in Lohn und Brot bei SolarWorld.

SolarWorld AG

Noch in diesem Jahr soll das operative Ergebnis schwarze Zahlen aufweisen. Wie Asbeck weiter sagt, soll es im nächsten Jahr wieder bergauf gehen, da er das Unternehmen gut aufgestellt sieht.

Überproduktion auch in China

Asbeck erwartet hinsichtlich des Preiskampfes im Bereich der Solarmodule keine bedingungslose Fortführung der staatlichen Hilfe für chinesische Solarhersteller. Mit Preisen unterhalb der Herstellungskosten (Dumpingpreise) wollen die Chinesen die Märkte erobern, so die Aussage des SolarWorld-Chefs. Aber auch diese Hersteller haben mit einer Überproduktion und einem starken Preisdruck zu kämpfen. Seiner Einschätzung nach wird die Regierung Chinas keine weiteren Gelder, bei den anhaltenden Verlusten, in die Unternehmen stecken.

Quelle: Handelsblatt

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