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Biel, 15. Dezember 2011, Am 01.01.2012 tritt die neue Niederspannungsrichtlinie (VDE-AR-N 4105) in Deutschland in Kraft. Solar-Wechselrichter müssen ab diesem Zeitpunkt neue technische Anforderungen erfüllen und einen wesentlichen Beitrag zum Netzmanagement leisten.

Um die Photovoltaik in Deutschland weiterhin sicher auszubauen, spielt die Netzintegration von Solarstrom eine erhebliche Rolle. Aktuell speisen etwa 80 % aller deutschen Solaranlagen ihren Strom in das Niederspannungsnetz, d. h. auf der untersten Spannungsebene des Netzes ein. Um auch langfristig die Zuverlässigkeit des Stromnetzes gewährleisten zu können, müssen Wechselrichter zukünftig Funktionen übernehmen, die zur Sicherung der Netzstabilität beitragen.

Alle SolarMax Stringwechselrichter der S- und MT-Serie erfüllen bereits heute die Anforderungen der neuen Niederspannungsrichtlinie und können damit problemlos installiert werden. Sie schalten u. a. bei erhöhter Netzfrequenz (ab 50,2 Hertz) nicht mehr vollständig ab, sondern reduzieren ihre Ausgangsleistung stufenlos in Abhängigkeit der steigenden Netzfrequenz. Außerdem tragen sie zur statischen Netzstützung bei, indem sie Blindleistung liefern und somit einer Spannungserhöhung am Einspeisepunkt entgegen wirken. Auch die SolarMax Zentralwechselrichter der TS-Serie werden der neuen Richtlinie ab Januar 2012 entsprechen. Ältere Geräte können mittels eines Software-Updates an die neuen Anforderungen angepasst werden.  

Neben der Niederspannungsrichtlinie ist bereits in diesem Jahr die Mittelspannungsrichtlinie für Anlagen am Mittelspannungsnetz in Kraft getreten. Auch diese Richtlinie soll im Wesentlichen sicherstellen, dass Photovoltaik-Anlagen die Stabilität des Versorgungsnetzes mit gewährleisten. Für den Anschluss ans Mittelspannungsnetz müssen Wechselrichter das Einheitenzertifikat des BDEW (Bundesverband der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft) nachweisen. Alle SolarMax Zentralwechselrichter der TS-Serie, sowie der 330TS-SV sind bereits seit Mitte dieses Jahres entsprechend zertifiziert. Die Einheitenzertifikate stehen auf www.solarmax.com zum Download bereit. Auch die Stringwechselrichter der SolarMax MT-Serie sind für die Prüfung und Zertifizierung angemeldet und können ab Januar 2012 ans Mittelspannungsnetz angeschlossen werden. Ein Nachreichen des Zertifikats bis Mitte 2012 ist möglich.

Quelle: Sputnik Engineering AG

Kommentare   

#1 Peter Kasel 2011-12-15 23:13
Was spricht eigentlich gegen Gleichstrom ?
Dann fällt all dieser Irrsinn mit der 50,2 Hz (Phi-72°)- Abschaltung weg, nebst anderen durch Wechselstrom verursachten Unsinnigkeiten. Hat man sich verrannt ?
Es lohnt sich, mal das Wikipedia zu bemühen.
Gleichstrom ist Stand der Technik, z.B. gehts in Seekabeln gar nicht anders.
Gerade jetzt zur sog. Energiewende und zum angeblich notwendigem Netzausbau noch dazu im 380 KV - Bereich ( Varaussichtlich man meint es ernst mit der "Wende" ). Hier bietet sich Gleichstrom förmlich an, man muss nur die Sperre im Kopf und damit die "Denke" ändern.
So werden z.B. weniger Leitungsseile am Masst gebraucht, es gibt kein "Spratzen" unter den Seilen mehr, Frequenzkonstanz ist ein Fremdwort, umgespannt wird elektronisch, es gibt nur noch reale (resistive oder auch "Ohmsche") Verluste und viele Vorteile mehr.
Also, was ist ? Ran an die Gleichstromarbeit !
Peter Kasel
Schleswig- Holstein

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