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Köln, 14. November 2011, Trotz anhaltender Diskussionen um marktpolitische Rahmenbedingungen bleibt Deutschland unter den führenden Nationen bei den neu installierten Photovoltaik-Anlagen. Gleichzeitig geht die technische Entwicklung unvermindert weiter. Vor diesem Hintergrund behalten praktische Fragen beim Bau und Betrieb von Photovoltaik-Anlagen große Bedeutung. TÜV Rheinland lädt zum zweiten Mal Fachleute zur Photovoltaik-Anwenderkonferenz, um aktuelle Trends und Probleme der Arbeit mit Solaranlagen zu diskutieren. Schwerpunkte des Programms sind neben den marktpolitischen Rahmenbedingungen die Themen Schutz und Sicherheit von Anlagen sowie neue Bauanwendungen für Photovoltaik.

Cornelia Viertl vom Bundesumweltministerium informiert in ihrem Beitrag über die Entscheidungen zur Energiewende und die neuen Rahmenbedingungen, die sich daraus ergeben. Ergänzt wird dieser Vortrag unter anderem durch einen intensiven Blick auf die Marktentwicklung durch David Wedepohl, Bereichsleiter Markt beim BSW.

Aktuelle technische Entwicklungen werden in zahlreichen Programmpunkten vorgestellt: Professor Dr. Heinz Hullmann vom Bundesverband Bausysteme sowie Steffen Schwarzer (Odersun) und Willi Ernst (Centrosolar) präsentieren in ihren Vorträgen neue Bauanwendungen von Photovoltaik in der Gebäudehülle, an der Fassade sowie in Kombination mit der Lade-Infrastruktur in Carports für künftige Elektromobile. Weitere Themen der Fachkonferenz sind Planung und Fehlervermeidung, Diagnostik und Fehleranalyse sowie rechtliche Fragestellungen für Sachverständige und Rechtsanwälte, Diebstahlschutz und Versicherungen für Solaranlagen. Experten sind hier unter anderem der Projektmanager Volker Hense, der spezialisierte Rechtsanwalt Andreas Kleefisch, Rainer Glocke von der Gothaer Versicherung und der Sachverständige und Projektingenieur Björn Hemmann. Zudem stellt Florian Reil von TÜV Rheinland relevante technische Regelwerke des Bauwesens und der Elektrotechnik vor.

Abgerundet wird das umfangreiche Programm mit einem Blick hinter die Kulissen des Kölner Solarprüfzentrums von TÜV Rheinland – dem modernsten Prüflabor für Photovoltaikmodule und Solarsysteme weltweit. Das Kölner Labor gehört zum weltweiten Netzwerk von TÜV Rheinland-Prüfzentren für die Solarbranche. TÜV Rheinland hat 1995 im Labormaßstab mit der technischen Prüfung von Solarkomponenten begonnen. Das Expertennetzwerk von TÜV Rheinland für die Solarbranche umfasst knapp 200 Fachleute in derzeit sechs Laboratorien weltweit. Rund 500 Hersteller von Photovoltaik-Modulen sind Kunden des unabhängigen Prüfdienstleisters. Die Fachleute prüfen nicht nur Module und Komponenten, sondern entwickeln auch neue Testmethoden, arbeiten an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Nutzung von Sonnenenergie mit, begleiten international den Aufbau von Solarkraftwerken und qualifizieren Gutachter in umfassenden Lehrgängen.

Quelle: TÜV Rheinland

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