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Nürnberg, 14. September 2011, Der in den USA ansässige Hersteller von organischen Solarzellen Konarka Technologies, gibt verschiedene strategische Partnerschaften bekannt. Der internationale Ausbau dieser Kooperationen umfasst die Unternehmen Lapp Kabel, ThyssenKrupp Steel Europe, Bischoff Glastechnik und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik.

„Viele Fassadenflächen eignen sich für die Photovoltaik, liegen heute jedoch brach. Bisher fehlte die richtige Technologie“, sagte Dr. Lars Pfeiffer, verantwortlich für Qualität und Entwicklung in der Geschäftseinheit Color/Construction der ThyssenKrupp Steel Europe AG. Das Unternehmen will Konarkas Solarzellen in Stahlbauelemente integrieren und damit ein multifunktionales und gleichzeitig ästhetisches Produkt entwickeln, das nicht nur die Aufgaben der Gebäudehülle übernimmt, sondern zusätzlich auch Sonnenstrom produziert. „Die Entwicklung solcher klimafreundlicher Produkte fügt sich ideal in den Konzernleitsatz 'Steel goes green' " , betont Pfeiffer.

Hocheffizient und kostengünstig  

Das in der Produktion bei Konarka eingesetzte kontinuierliche Verfahren (Rolle-zu-Rolle) ist auch eine bei ThyssenKrupp Steel Europe etablierte Methode. „Die Veredelung großer Flächen ist unser tägliches Geschäft. Unser Coil-Coating Verfahren zur Herstellung von Produkten höchster Qualität ist hocheffizient und dadurch kostengünstig. Konarkas Prozesse passen ideal zu diesen Abläufen, auch wenn unsere Stahlringe etwas schwerer sind als die bisher von Konarka benutzten Folienrollen“, so Pfeiffer.  

Neben der Integration in Stahlfassaden sollen die organischen Zellen künftig auch in Glasfassaden integriert werden. Zusammen mit der Bischoff Glastechnik AG (BGT) will Konarka im Rahmen eines Pilotprojektes hocheffiziente, langlebige und kostengünstige Glas-Glas-Module für die Gebäudeintegration entwickeln. „Architekten spielen bei der Fassadengestaltung gern mit Farben und dem Design“, sagte Klaus Wittmann, Vorstand bei BGT. „Der Markt verlangt Transparenz, Gestaltungsmöglichkeiten und flexible Formen. Zusammen mit Konarka können wir diesen Anforderungen gerecht werden.“  

Die Anschlüsse für die Module kommen von der Firma Lapp Kabel. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Kabeln und Leitungen. „Zusammen mit Konarka wollen wir die nächste Generation der Photovoltaik einläuten und Teil dieses nachhaltigen Wachstums sein“, sagte Guido Ege, Leiter Systemprodukte bei Lapp Kabel im Rahmen der Pressekonferenz.  

Für die Charakterisierung der Konarka-Solarmodule wird das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES zuständig sein. „Wir möchten zwischen der Bau- und der Solarbranche vermitteln, damit die Voraussetzungen und Normen zwischen beiden Seiten optimal abgestimmt sind“, sagte IWES-Mitarbeiter Siwanand Misara.  

„Für neue, intelligente Baumaterialien liefern wir die passende Technologie. Dadurch bieten wir unseren Partnern einen Mehrwert für ihre Produkte“, sagte Alexander Valenzuela, Konarkas Vice President Business Development Europe. „Wir sind stolz darauf, in Zukunft mit so renommierten und Markt führenden Unternehmen zusammen arbeiten zu können“, ergänzte Howard Berke, CEO und Mitgründer von Konarka. Die ersten Pilotprojekte will Konarka noch vor Jahresende in Süddeutschland und in Großbritannien realisieren.  

Quelle: Konarka Technologies  

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