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Horb a.N., 27. Juni 2012, Der Weltmarktführer für solare Nachführsysteme DEGERenergie stellte auf der Intersolar in München seine Komplettlösung zur Eigenversorgung mit Solarstrom vor. Das Testsystem selbst läuft nach Angaben von DEGERenergie seit Herbst letzten Jahres. Ertrags- und Verbrauchsmessungen zeigen: Das System deckt mit nur 22 qm nachgeführter Solarmodulfläche den Eigenbedarf von Haus, Büro und zwei Elektrofahrzeugen zu rund 115 Prozent ab.

DEGERenergie

Die Messungen des DEGERenergie-Testsystems sind für die Monate Januar bis Mai 2012 dokumentiert. In dieser Zeit produzierte das System rund 3.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom. Der Stromverbrauch von Haushalt, Büro und zwei Elektrofahrzeugen bezifferte sich im gleichen Zeitraum auf rund 2.600 kWh. Damit erzeugte die Anlage rund 15 Prozent mehr Solarstrom als benötigt wurde.

Das DEGERenergie-Komplettsystem kombiniert leistungsfähige Solarmodule, MLD-Nachführtechnologie von DEGERenergie und ein Akkusystem plus Batteriemanagement. Letzteres sorgt dafür, dass die Batteriespeicher immer zu mindestens 50 Prozent gefüllt sind. Damit ist die Energieversorgung auch dann gesichert, wenn die Solarmodule keine Energie liefern – bei Nacht etwa oder lang anhaltenden Schlechtwetterperioden – und zugleich die öffentliche Stromversorgung ausfällt.

Überschüssige Energie, die weder direkt verbraucht noch gespeichert wird, weil die Batterien voll sind, wird derzeit noch ins Netz eingespeist. Künftig wird ein Überschussmanager diesen Überschuss ebenfalls dem Haushalt zuführen – zum Beispiel in die Heizungsanlage. Der Überschussmanager wird voraussichtlich ab August 2012 verfügbar sein.

Positive Energiebilanz

Die positive Energiebilanz zeigt sich auch am Verhältnis von Netzbezug und Netzeinspeisung: Von Januar bis Mai wurden rund 610 kWh aus dem Netz bezogen. Eingespeist wurden in der gleichen Zeit rund 930 kWh.

Interessantes Detail am Rande

Die zwei Elektroautos, die das DEGERenergie-Testsystem mit Energie versorgt, brachten es im Zeitraum der Messungen auf eine Gesamtlaufleistung von rund 6.000 Kilometern. Dafür verbrauchten die Fahrzeuge rund 900 kWh Strom im Wert von etwa 200 Euro. Rechnet man diese verbrauchte Energie aus der Bilanz heraus, hätte während der gesamten Messdauer kein Strom bezogen werden müssen. Zugleich aber wurden mit den Autos rund 400 Liter Benzin gespart, die bei den aktuellen Preisen mit mehr als 600 Euro zu Buche geschlagen hätten.

Strompreiserhöhungen verlieren ihren Schrecken

Das funktionsfähige Komplettsystem, das DEGERenergie ab sofort in Deutschland anbietet, kostet inklusive Installation rund 25.000 Euro. Auf dieser Basis können die Nutzer ihren Strompreis für die nächsten 25 Jahre auf das jetzige Niveau festschreiben, machen sich unabhängig von den Energieversorgern und sparen mit jeder Erhöhung der Strompreise mehr Geld.

Dass die Strompreise das derzeitige Niveau nicht halten werden, daran bestehen keine Zweifel. So prognostiziert das Karlsruher Institut für Technologie in einem Gutachten von Mitte Mai 2012, dass die Strompreise in Deutschland bis zum Jahr 2025 um 70 Prozent steigen werden.

Natürlich sind in die Kalkulation von DEGERenergie sämtliche Kosten eingerechnet – von der Anlage über die Finanzierungskosten bis hin zu Wartung und Instandhaltung im Rahmen eines „Rundum Sorglos“-Pakets. Dieses Wartungs- und Instandhaltungs-Paket bietet DEGERenergie über die Dauer von 25 Jahren mit seinem Komplettsystem an. Es sichert die Rundum-Betreuung des Systems und sorgt dafür, dass es über den Zeitraum von 25 Jahren reibungslos funktioniert – einschließlich der Kosten für Ersatzteile.

Zentraler Faktor: MLD-Nachführung

Zentraler Faktor der positiven Energiebilanz ist die patentierte MLD-Nachführung von DEGERenergie. Denn damit lassen sich rund 45 Prozent mehr Energie gewinnen als mit starr installierten Solarmodulen. Und MLD-Systeme erzeugen von morgens bis abends gleichmäßig relativ große Strommengen. Damit liefern sie fast den ganzen Tag über genügend Strom für den direkten Verbrauch, und sie laden das Batterie-System durch den gleichmäßigen Energiefluss wesentlich schonender auf als starre Systeme. Das führt dazu, dass weniger Batteriekapazität benötigt wird – und die Akkus eine längere Lebensdauer haben.

Quelle: DEGERenergie

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