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Frankfurt (Oder), 25. Mai 2012, Mitte April gab der US-amerikanische Solarmodulhersteller First Solar bekannt, sich auf Grund der drastischen Solarkürzung aus dem deutschen Solarmarkt zurückzuziehen (Wir berichteten: First Solar kehrt Deutschland den Rücken - 1.200 Jobs stehen auf dem Spiel). Kurze Zeit später wurde einem Mitglied des Betriebsrats mit sofortiger Wirkung gekündigt.

 

First Solar

 

Das Unternehmen gab als Begründung an, das Betriebsratmitglied hätte einen schweren Eingriff in den Produktionsablauf vorgenommen und die Betriebsabläufe gestört. Wie First Solar zum damaligen Zeitpunkt noch mitteilte, hätten die verursachten Betriebsstörungen zu einem wirtschaftlichen Schaden geführt und zu einer Gefährdung der in der Produktion beschäftigten Mitarbeiter.

Dem Betriebsratmitglied wurde untersagt das Werksgelände zu betreten und mit Mitarbeitern zu sprechen. Der fristlos gekündigte Betriebsrat zog im Anschluss vor Gericht gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber First Solar. Wie jetzt bekannt wurde, unterlag First Solar dem Betriebsrat in dieser gerichtlichen Auseinandersetzung. Das Betriebsratmitglied darf das Werksgelände nun wieder betreten, mit den Beschäftigten sprechen und seiner Tätigkeit als Betriebsrat nachgehen. Zudem muss das Unternehmen ihm einen Betriebsausweis überlassen und Zutritt zum internen EDV-System gewähren. Hält First Solar die "Auflagen" nicht ein, drohen bis zu 10.000 Euro Ordnungsgeld.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

 

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