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Fort Mills, 22. März 2012, Die Solar Purchasing Group (SPG) wurde mit dem Ziel gegründet, seinen Mitgliedsunternehmen Preisreduktionen und vorteilhafte Bedingungen beim Einkauf von Materialien und Komponenten für die Solarindustrie zu verschaffen. Die SPG agiert dabei als Einkaufsgemeinschaft und finanziert sich aus Aufnahmegebühren und jährlichen Mitgliedsbeiträgen. Dabei kann sich der Anschluss für Solarunternehmen an eine solche Einkaufsgruppe durchaus lohnen. Jedoch sind viele Mitglieder notwendig, so dass bei einzelnen Positionen auch mehrere Unternehmen gefunden werden, die ein und dasselbe Produkt beziehen möchten. Der Faktor Zeit spielt ebenfalls eine große Rolle, denn nicht alle Unternehmen benötigen zur selben Zeit ein und dieselben Produkte. Zudem erschweren fehlende Normen bei vielen Solarkomponenten den Einkauf.

Schon im Jahr 2009 machte der photovoltaik-guide.de auf fehlende Einkaufsgemeinschaften aufmerksam (Wir berichteten: Photovoltaik - Spezialisierungen bestimmen den Erfolg der Solarbranche)

Die Solar Purchasing Group funktioniert sozusagen als Einkaufskooperative für die Solarindustrie. Mitgliedsunternehmen können gemeinsam größere Bestellmengen für Materialien, Rohstoffe und Komponenten sowie auch Glas, Zellen, Rückseitenfolien, EVA, Verbindungs- und allgemeines Gebrauchsmaterial vereinbaren. Die Preisreduktionen werden vor dem Kauf auf Basis der von den SPG-Mitgliedern benötigten Gesamtmaterialmenge ausgehandelt.

Die SPG verhandelt z.B. Einkaufsverträge mit den weltweit renommierten Materialproduzenten, Handelsfirmen und Distributoren gemäß den Einkaufsbedürfnissen der einzelnen Mitglieder. Ausgehandelt werden verschiedene Stufen von Mengenrabatten. Je höher die Stufe, desto höher die Preisreduktion für die SPG Mitglieder. Zusätzliche Rabatte können werden gewährt werden, wenn die SPG die vereinbarte Einkaufsmenge erreicht hat.

Die SPG wird sich zudem für die Standardisierung von Materialien und Zertifizierungen einsetzen. Von der SPG-Gruppe wird hierfür eine eigene Kommunikationsplattform zur Verfügung gestellt. Die Plattform soll die Kommunikation mit den Verkäufern sicherstellen. Weiterhin wird das Feedback genutzt, um die Effizienz der Zell- und Modulfabrikation der Mitglieder zu erhöhen, während die Produktionskosten sinken.

Die SPG wurde von Photovoltaik-Spezialisten gegründet, die viele Jahre Erfahrung aus der Solarindustrie mitbringen. Die SPG arbeitet weltweit – mit Hauptstandorten in den USA, Deutschland, der Schweiz und Hong Kong. Die Aufnahmegebühr beträgt derzeit einmalig 5.000 US-Dollar (ca. 3.800 Euro). Hinzu kommt ein jährlicher Mitgliederbeitrag. Verkäufer- und Sponsoring-Programme sowie gemeinsame Events für Mitglieder und Verkäufer sind geplant.

Internetseite: www.solarpurchasing.com

Quelle: Solar Purchasing Group LLC

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