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Sulzemoos 13. Oktober 2011, Auf Grund der aktuellen Marktentwicklung senkt der Vorstand der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) seine Umsatz- und Ergebniserwartung für das laufende Geschäftsjahr 2011. Der Vorstand geht von einer Spannweite des Umsatzes zwischen 350 und 400 Mio. Euro aus. Bei den Ergebnissen vor Zinsen und Steuern (EBIT) geht das Unternehmen von -42 bis -49 Mio. Euro aus. Dominierende Ursache für die sich abzeichnenden hohen Verluste sind Lagerbestandsabwertungen aufgrund eines ungebrochenen Preisverfalls bei Solarmodulen.

Phoenix Solar AG

Bisher hatte das Unternehmen einen gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgehenden Konzernumsatz (Umsatz 2010: 635,7 Mio. Euro) erwartet, ohne eine konkrete EBIT-Prognose abzugeben. Dabei war das Unternehmen nach einem schwachen ersten Halbjahr von einem Anziehen der Nachfrage im September und einer Jahresendrallye im vierten Quartal bei weitgehend stabilen Modulpreisen ausgegangen.

Die Prognoseänderung reflektiert eine schwächer als erwartete Marktbelebung im zweiten Halbjahr 2011, vor allem im bisherigen Leitmarkt Deutschland. Darüber hinaus ist die erwartete Jahresendrallye zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar.

Kurzfristige Kostensenkungsmaßnahmen wurden bereits eingeleitet. Derzeit arbeitet der Vorstand an einer Anpassung des Geschäftsmodells sowie an der Identifikation weiterer Kostensenkungspotenziale mit dem Ziel, im Geschäftsjahr 2012 wieder die Gewinnzone zu erreichen.

Quelle: Phoenix Solar AG

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