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Sulzemoos 11. Mai 2012, Der Solarprojektierer Phoenix Solar AG konnte die Finanzierungsverhandlungen erfolgreich abschließen. Das neue Finanzierungspaket in Höhe von 132 Mio. Euro und einer Laufzeit bis März 2014, ebnen den Weg für die Weiterführung der Restrukturierung sowie den des Unternehmens. Für das Jahr gibt das Unternehmen bekannt, dass der Preisverfall und die Abwertungen den Umsatz und das Ergebnis im Geschäftsjahr 2011 belasten. Die Auslandsquote ist zudem auf 57,2 Prozent gestiegen. Der Stellenabbau ist vorangeschritten und über 130 Beschäftigte mussten bereits gehen.

Phoenix Solar AG

Phoenix Solar AG hat einen Konsortialkreditvertrag, bestehend aus Bar- und Avallinien, mit einem Volumen von rund 100 Mio. Euro mit dem bisherigen Bankenkonsortium unter der Führung der BayernLB unterschrieben. Das Finanzierungsvolumen soll den Finanzierungsbedarf für das operative Geschäft im Rahmen der Planung bis zum 31. März 2014 vollumfänglich abdecken. Die Verhandlungen über eine Neufinanzierung waren erforderlich geworden, nachdem Phoenix Solar aufgrund der negativen Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2011 die Covenants des damaligen Konsortialkreditvertrags nicht einhalten konnte.

Restrukturierungsplan in weiten Teilen umgesetzt

Das neu vereinbarte Finanzierungsvolumen wurde auf Basis eines mit externen Beratern erstellten Restrukturierungsplans ermittelt, der auf eine deutliche Optimierung der Kosten-, Organisations- und Risikostruktur sowie der Prozessabläufe abzielt und in wesentlichen Teilen bereits umgesetzt ist. So ist der geplante Stellenabbau von rund 60 Prozent der in Deutschland Beschäftigten auf eine Zielgröße von rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits weit vorangeschritten und wird voraussichtlich bis Ende des ersten Halbjahres 2012 nahezu abgeschlossen sein.

Weltweit wird der Konzern dann rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen (zum 31. Dezember 2011: 409). Auf der Beschaffungsseite konnte ein langfristiger Liefervertrag mit einem Modulhersteller erfolgreich nachverhandelt und erheblich flexibilisiert werden. Nächste Schwerpunkte der Restrukturierung sind die weitere Optimierung von internen Prozessen und fokussierte Maßnahmen zum Ausbau des internationalen Geschäfts. Das Geschäftsmodell mit den beiden Säulen Kraftwerksbau und Handel mit Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodulen und Zubehör wird dabei grundsätzlich beibehalten.

Quelle: Phoenix Solar AG

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