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Erlangen, 03. November 2010, Im Zuge der Offenlegung seines Zählerdaten-Kommunikationsverfahrens AMIS DLC im Januar 2011 arbeiten Siemens Energy und die EMH metering GmbH & Co.KG, Wittenburg, auf dem Gebiet Smart Metering zusammen. Ziel der Kooperation ist, künftig auch die intelligenten Zähler (Smart Meter) von EMH an das Siemens-Verbrauchsdatenerfassungs- und Verteilnetzautomatisierungssystem AMIS anschließen und in Smart-Metering-Gesamtlösungen anbieten zu können. „Die Kooperation ist ein weiterer Schritt in Richtung offene Kommunikation bei Smart Metering“, sagte Richard Hausmann, Leiter des Siemens-Konzernprojektes Smart Grid Anwendungen.

Mit der Veröffentlichung seines bisher proprietären Distribution-Line-Carrier- Kommunikationsverfahrens (DLC) im Januar 2011 schafft Siemens die Möglichkeit, innerhalb seines Smart-Metering-Systems AMIS auch Zähler anderer Hersteller einzusetzen. Um dies in die Praxis umzusetzen und künftigen Marktanforderungen gerecht zu werden, hat Siemens Energy jetzt eine Kooperation mit dem Zählerhersteller EMH metering vereinbart. Ziel ist es, die Zähler dieses Herstellers zu integrieren und zusammen mit dem AMIS-System als Smart-Metering- Komplettlösung anbieten zu können. „Mit Siemens und EMH stehen zwei kompetente Partner mit innovativen Systemlösungen und Produkten bereit, um Energieversorger und Netzbetreiber bei ihren Smart-Metering-Projekten zu unterstützen“, sagte Richard Hausmann.

Das von Siemens Energy speziell für die Belange von Smart Metering und Smart-Grid-Lösungen entwickelte DLC-Kommunikationsverfahren beherrscht alle Veränderungen der physikalischen Kommunikationsparameter eines Niederspannungsverteilungsnetzes wie Signaldämpfung, Rauschen, Netzstörungen, Signalverkopplungen und Änderungen der Netzkonfiguration. Damit ermöglicht das DLC-Verfahren eine nahezu hundertprozentige Verfügbarkeit dieser Kommunikationstechnik. Zudem sorgt es dafür, dass Smart-Metering-Lösungen innerhalb eines Smart Grids reibungslos funktionieren. Darüber hinaus bietet das Verfahren genügend Spielraum für die Integration zukünftiger Smart-Grid-Funktionen und lässt sich in eine bereits existierende Netzautomatisierungsstruktur einbinden, die auf IEC-Protokollen basiert.

Energieeffiziente und umweltgerechte Lösungen zum Aufbau intelligenter Stromversorgungsnetze (Smart Grids) sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 23 Mrd. EUR erwirtschaftete. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 210 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart, das ist so viel wie New York, Tokio, London und Berlin in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

Quelle: Siemens-Sektor Energy

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