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Nürnberg, 10. August 2011, Die UmweltBank ist nach wie vor die einzige Bank in Deutschland, die in der Satzung die Förderung des Umweltschutzes verankert hat. Die Kundeneinlagen fließen seit Geschäftsbeginn 1997 vor knapp 15 Jahren ausschließlich in Umweltprojekte.

Das Geschäftsvolumen überschritt Ende Februar die Zwei-Milliarden-Grenze und beläuft sich zum Ende des ersten Halbjahres 2011 auf 2.102 Mio. Euro gegenüber 1.940 Mio. Euro zum 31. Dezember 2010, ein Zuwachs von 162,6 Mio. Euro in sechs Monaten. Dabei erhöhte sich die Bilanzsumme um 97 Mio. Euro auf 1.860 Mio. Euro, die offenen Kreditzusagen stiegen um 67 Mio. Euro auf 232 Mio. Euro an.

Wachstumsträger im Kreditgeschäft war die Finanzierung von ökologischen Bauvorhaben, die am Neukreditgeschäft des ersten Halbjahres von 189,6 Mio. Euro einen Anteil von 89,7 Mio. Euro bzw. 47,3 Prozent hatte. Das Neugeschäft in der Solarfinanzierung belief sich auf 52,5 Mio. Euro bzw. 27,7 Prozent. Nach Abzug von Tilgungen stieg das Kreditvolumen inklusive offener Zusagen auf 1.585 Mio. Euro, die in Anspruch genommenen Kredite auf 1.344 Mio. Euro. Das zur Unterlegung des Kreditgeschäfts haftende Eigenkapital steigt nach Angaben der Bank zum 30. Juni 2011 auf 120,7 Mio. Euro.

Die Gesamtzahl der mit eigenen und öffentlichen Mitteln geförderten Umweltprojekte beläuft sich auf 14.199. Die Bandbreite reicht vom Hybridwindkraftwerk in der Uckermark, in dem Windenergie in Form von Wasserstoff gespeichert wird, bis zur ökologischen Baufinanzierung eines Biolandwirts aus dem Harz, der das seltene „Harzer Rote Höhenvieh“ in einem Naturschutzgebiet pflegt.

Die Refinanzierung des Kreditgeschäfts erfolgt teilweise durch Förderbanken des Bundes und der Länder, schwerpunktmäßig aber durch die Einlagen von Kunden, angefangen vom Tagesgeldkonto UmweltPlus bis zum UmweltSparvertag mit einer Laufzeit von bis zu 25 Jahren. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 80,7 Mio. Euro auf 1.260,4 Mio. Euro zum 30. Juni 2011. Insgesamt vertrauen mittlerweile mehr als 90.000 Anlage- und Kreditkunden der UmweltBank.

Mit einer schlanken Struktur, guten kaufmännischen Grundsätzen und einer sorgfältigen Kreditprüfung ist die UmweltBank auch wirtschaftlich weiter auf Erfolgskurs: Das Halbjahresergebnis nach Steuern und vor Gewinnverwendung verbesserte sich von 7,8 Mio. Euro (1,41 Euro pro Aktie) auf 9,1 Mio. Euro (1,64 Euro je Aktie). Rund 6,1 Mio. Euro wurden aus dem Ergebnis den Rücklagen zugeführt.

Der Vorstandsvorsitzende der UmweltBank, Horst P. Popp, sieht im Hinblick auf das geplante weitere Wachstum, die Zukunftschancen und die Gewinnsteigerung zum Halbjahr die Aktie der UmweltBank, die am Montag Mittag bei nur 20 Euro notierte, als unterbewertet an und empfiehlt sie nicht nur ökologisch ausgerichteten Anlegern zum Kauf.

Quelle: UmweltBank AG

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