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Berlin, 01. Februar 2012, Der 35 Meter lange Photovoltaik-Pavillon schließt den Campus der Fachhochschule Potsdam ab und soll als Plattform für Be­­geg­nungen, Ideen­gewinnung und Präsentation genutzt werden. Die fast 4 Meter hohen, 1 Meter breiten Solarmodule aus dem Hause Odersun umfassen das gesamte Gebäude. Die PV-Module aus 25 mm dickem bruchsicherem Sicherheitsglas dienen dabei als Fassadenelemente und wurden speziell für dieses Projekt entwickelt und angefertigt.

Odersun - PV-Pavillion - Innenansicht

Von Anfang an stand die Idee, den Aspekt des nachhaltigen Bauens in die Neugestaltung des Campusgeländes einzubinden. Das Architektenbüro Ortner + Ortner Berlin entwickelte diesen Gedanken gemeinsam mit Studenten der FH und dem auf solare Architektur spezialisierten Modulhersteller Odersun weiter. Entstanden ist eine Symbiose aus nachhaltiger Architektur, Funktion und Wirtschaftlichkeit – kurzum eine stromerzeugende und zugleich ästhetische Solarfassade.

„Neben hohen gestalterischen Ansprüchen an die Solarmodule war vor allem Flexibilität bezüglich Größe, Design und Aufbau der PV- Lösung bei der Umsetzung dieses Projektes gefragt“, beschreibt Manfred Ortner von Ortner + Ortner die Herausforderung des Projektes. „So variabel Odersun bei der Herstellung seiner Module ist, so anpassbar erwiesen sie sich im Laufe des Projektes, in dem sich die Ansprüche ständig weiterentwickelten “, ergänzt er weiter.

Odersun hat nicht nur die projektspezifischen Module angefertigt, sondern war auch unterstützend beim elektrischen Konzept und in der Bauplanung beteiligt. Dabei erlaubt die CISCuT-Dünnschichttechnologie von Odersun den Architekten den gleichen gestalterischen Freiheitsgrad wie Glas und ermöglicht dabei nachhaltige Energieerzeugung.

„Es freut uns, mit einem so namhaften Partner ein solch individuelles Projekt umsetzen zu dürfen“, so der Vorstandsvorsitzende der Odersun AG, Dr. Hein van der Zeeuw. „Wir hatten die Möglichkeit zu zeigen, wie viel Flexibilität aber auch welche ungewöhnlichen Modulgrößen im Bereich des solaren Bauens möglich sind. Dabei mussten wir keine Abstriche bei Design und Funktionalität hinnehmen.“ ergänzt er weiter.

Dünnschicht-Solarmodule, wie Odersun sie produziert, eignen sich besonders für den Einsatz in der gebäudeintegrierten Photovoltaik (BiPV), da sie auch sehr gute Erträge bei nicht-optimaler Ausrichtung zur Sonne, bei Verschattung und hohen Temperaturen bieten. Eine Technologie „Made in Germany“, die Innovation, Qualität und Design zu einer einzigartigen Lösung für die Integration von PV in die Gebäudehülle (GiPV) vereint.

Quelle: Odersun AG

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