photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Köln, 23. Februar 2011, NRW-Umweltminister Johannes Remmel besuchte das Solar-Logistikzentrum der Energiebau Solarstromsysteme GmbH in Köln. In seiner Keynote „Solarstrom in NRW – Baustein für Klimaschutz und Arbeit in NRW“ betonte Remmel die traditionelle und zukünftige Bedeutung der Energie für den Standort Nordrhein-Westfalen.

Energiebau Geschäftsführer Michael Schäfer und NRW Umweltminister Johannes Remmel während eines Rundgangs durch das neu eingeweihte Energiebau Solar-Logistikzentrum.

Inmitten der Hochregale des Energiebau Solar-Logistikzentrums referierte NRWUmweltminister Johannes Remmel über die Bedeutung der Solarbranche für den Standort NRW. Neben den positiven Beschäftigungseffekten betonte Remmel insbesondere den Beitrag, den die Photovoltaik zum Klimaschutz leiste. Nötig sei ein weiterer technologischer Sprung für eine ökologische Revolution, so der Minister. Diese könne vom Industriestandort NRW ausgehen, dessen Geschichte eng mit dem Themenfeld Energie verbunden ist.

Die PV-Roadmap 2020

Der Energiebau Geschäftsführer Michael Schäfer erläuterte als neu gewähltes Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) die Kernpunkte der von Roland Berger Strategy Consultants und der prognos AG erstellten „PV-Roadmap 2020“. Die von den renommierten Beratungsinstituten entworfene und vom BSW-Solar beauftragte Studie entwickelt eine Vision zu einer sauberen und unabhängigen Stromversorgung aus Solarenergie.

Gegen Ende 2011 wird die Photovoltaik bereits 3% des deutschen Strombedarfs decken können. Ende 2020 werden es nach den Berechnungen der Studie bereits 9 bis 10 Prozent sein.

Die Kosten des Ausbaus der solaren Stromversorgung werden derzeit kontrovers diskutiert. Hierzu erläutert Schäfer: „Unser wichtigstes Ziel ist es eine stabile Planungsgrundlage für den weiteren Ausbau der Photovoltaik in Deutschland zu haben. Dazu müssen wir selbstverständlich auch auf die Kosten schauen. Mit weiter sinkenden Systemkosten wird es uns gelingen, den Anteil der EEGUmlage für die Photovoltaik langfristig auf 2 Eurocent pro Kilowattstunde zu begrenzen. Auf längere Sicht wird die Photovoltaik eine deutliche positive volkswirtschaftliche Gesamtbilanz erbringen.“

Das Solar-Logistikzentrum von Energiebau

Das neue Solar-Logistikzentrum von Energiebau stellt im zentral gelegenen Köln ein wichtiges Drehkreuz für Photovoltaiksysteme in Europa dar. Energiebau beliefert vom Standort Köln Fachinstallateure in der gesamten Bundesrepublik und den Benelux-Staaten mit Komponenten und Komplettsystemen für Solarstromanlagen. Das Unternehmen mit weltweit 350 Mitarbeitern investierte rund 1,3 Millionen Euro in das Projekt.

Photovoltaik in NRW

Die Energiebau Solarstromsysteme GmbH ist Partner in der von der EnergieAgentur.NRW betreuten Kampagne "Photovoltaik NRW - Solarstrom für Nordrhein-Westfalen" und Mitglied im Netzwerk Photovoltaik des Energiewirtschaftsclusters "EnergieRegion.NRW". Die Kampagne ist eine Initiative des Landes NRW und nordrhein-westfälischer Photovoltaik-Unternehmen. Sie wirbt für Photovoltaik als klimafreundliche Stromerzeugung aus Sonnenenergie und stellt interessierten Verbrauchern die Photovoltaik-Anbieter ihrer Region vor. Die EnergieAgentur.NRW bietet zudem eine Fülle von Beratungs-, Weiterbildungs- und Informationsangeboten im Bereich der Solarenergie.

Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH

You have no rights to post comments