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Waldaschaff, 08. Februar 2010 - Das TEC-Institut für technische Innovationen in Waldaschaff veröffentlicht in wenigen Wochen eine Untersuchung, in der der Energieertrag von kristallinen und Dünnschichtmodulen unter identischen Bedingungen und bei gleicher Laufzeit einer einjährigen Testphase unterzogen wurde. Sieger im Ertragsvergleich wurde erneut das Modul ANTARIS ASM 175, das auch unter den neuen Prüfbedingungen wie auch schon in den Vorjahren wieder mit einem deutlich überlegenen Energieertrag pro m2 überzeugen konnte.

Im Rahmen einer Untersuchung des TEC-Instituts wurden insgesamt neun Module einer einjährigen Testphase unterzogen. Einem Vergleich unterzogen werden sollte in diesem Jahr vor allem der Energieertrag von Dünnschicht-Modulen, der allgemein besonders bei Schwachlicht deutlich höher eingeschätzt wird als der von kristallinen Modulen. Zur Testdurchführung wurden jeweils drei monokristalline, drei polykristalline sowie drei Dünnschichtmodule bekannter Hersteller verwendet, wobei die zugrunde gelegte Testfläche für alle Module 1 m2 betrug. Bei den Versuchsvoraussetzungen ging man von marktüblichen Bedingungen wie der Dachmontage aus.

Genau unter der Lupe: Dünnschichtmodule

Bereits im März 2009 erläuterte das TEC-Institut im Rahmen seiner Veröffentlichung „Untersuchungen zur Höhe des Energieertrages von Photovoltaik-Modulen unter verschiedenen Neigungswinkeln und Ausrichtungen“, dass einige Angaben über die Vorteile von Dünnschichtmodulen offenbar oft überbewertet werden. Diese Aussage sollte –im Gegensatz zur Vorjahresuntersuchung, die mit Kleinstmodulen arbeitet – unter Zugrundelegung handelsüblicher Solarmodule erneut überprüft werden. Als Dünnschichtmaterial standen amorphes Silizium sowie Cadmium-Tellurid (CdTe) zur Verfügung.

Sowohl von den monokristallinen als auch den polykristallinen Modulen wurde ein Mittelwert unter Zugrundelegung des Hersteller-Datenblatts ermittelt, um die Nennleistung pro Quadratmeter zu ermitteln. Als Ergebnis der Untersuchung, die vom 01.10.2008 bis 30.09.2009 durchgeführt wurde, konnten folgende Resultate verzeichnet werden:

Weder die amorphen noch die CdTe-Dünnschichtmodule konnten einen messbaren Vorteil gegenüber den kristallinen Modulen erzielen, bezogen auf die jeweils gleiche Flächeneinheit von 1 m². Die Jahres-Energieerträge verhalten sich nahezu so, wie es aus den Datenblatt-Nennleistungsanteilen zu erwarten war. In den Monaten mit Schwachlicht (Spätherbst, Winter, erste Frühjahreszeit) lagen die Erträge der Dünnschichtmodule prozentual sogar weiter hinter den kristallinen Modulen zurück als in den Sommermonaten.

Die Ergebnisse der Messreihen zeigen die absoluten elektrischen Energieerträge pro m2, aller beteiligten Modultypen. Den höchsten Ertrag erzielte dabei das monokristalline Modul ANTARIS ASM 175 mit 141,0 kWh pro m2, den niedrigsten das Dünnschichtmodul Solartechnics SN GS-40D39D mit 51,0 kWh pro m2.

Versuchsaufbau und Durchführung

Es wurden jeweils zwei Module gleichen Typs in Reihe zu einem String verschaltet und über passende Wechselrichter an das Stromnetz angeschlossen (Ausnahme: Solartechnics SN GS-40D39D, hier wurden drei Module zu einem String verschaltet) wobei sowohl Gleichstrom als –Spannung messtechnisch erfasst wurden. Der Messtakt betrug 1 Minute.

Für alle Module galten folgende Bedingungen:

  • Gleiche Ausrichtung (Süden)
  • Gleicher Neigungswinkel (25 Grad)
  • Gleiche Kabellängen
  • Montage auf dem gleichen Gebäudedach

Dr. Michael Göde, Geschäftsführer des Testsieger-Unternehmens ANTARIS Solar: „Unsere Testergebnisse zeigen uns immer wieder, dass wir in der Vielfalt der Modultypen mit unseren ANTARIS-Modulen auf das richtige Pferd gesetzt haben. Dies freut uns und bestätigt uns in unserem Weg. Denn in unseren Augen müssen solche systematischen, neutralen Tests für jeden Projektierer Pflicht sein: Aus Verantwortung für seine Kunden.“

Quelle: ANTARIS SOLAR

Kommentare   

#3 orosee 2010-02-10 04:38
Hmmm, den gleichen Geschaeftsfuehrer haben sie auch - ein Schelm wer Boeses dabei denkt ;-)
#2 orosee 2010-02-10 04:36
Das Ergebnis ist in etwa so ueberraschend wie eine Studie, die feststellt, dass bei gleicher Koerpergroesse ein schwererer Mensch dicker ist als ein leichterer. Oder dass in 1 cm3 geschnittene Aepfel doch apfeliger schmecken als Birnenwuerfel. Warum da ueberhaupt gemessen werden musste, wenn man doch einfach nach dem Modulwirkungsgrad haette fragen koennen, ist mir schleierhaft. Aber vielleicht wird das ja erklaert, wenn (falls) die Studie mal veroeffentlicht wird. Bis dahin scheint mir das eine Marketingaktion der Firma Antaris zu sein (sind ja auch auf der gleichen Strasse, Am Heerbach 5 - TEC ist Am Heerbach 3).
#1 Tweets die Neuer Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschichtmodulen erwähnt -- Topsy.com 2010-02-09 16:36
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Toms Solar News, Michael Ziegler erwähnt. Michael Ziegler sagte: Neuer Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschichtmodulen http://bit.ly/bMKcoB [...]

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