photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie unsere Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Stuttgart, 01. Juni 2011, Wechsel von der Solarwirtschaft in die angewandte Forschung: Peter Lechner ist seit 1. Mai der neue Leiter des Photovoltaik-Testlabors „Solab“ am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Der 54jährige war zuvor Leiter der Entwicklung beim Modulhersteller Schott Solar Thin Film in Putzbrunn und Jena. Mit dem Diplom-Physiker, der an der LMU München studierte, will das Forschungsinstitut in Stuttgart seine Dienstleistungen noch besser auf die Industriekunden ausrichten. Das Solab bietet einzigartige Prüfmöglichkeiten von Solarmodulen.

„Wir freuen uns, einen Experten mit langjähriger Erfahrung in der Dünnschichtindustrie gewonnen zu haben“, sagt Professor Michael Powalla, Mitglied des ZSW-Vorstands und Geschäftsbereichsleiter Photovoltaik. „Mit seiner Unterstützung wird das Solab die Fragestellungen seiner Industriekunden künftig noch effizienter beantworten können.“

Im Solab führen ZSW-Forscher Prüfdienstleistungen rund um Photovoltaikmodule mit dem Schwerpunkt auf der Dünnschichttechnologie durch. Individuell abgestimmte Laborprüfungen, die über die Anforderungen von Standard-Zertifizierungen hinausgehen, werden mit Daten aus beschleunigten Alterungstests vom Solar-Testfeld Widderstall korreliert. Kollegen aus der Materialforschung analysieren die festgestellten Modulfehler. Das ZSW entwickelt außerdem gemeinsam mit dem TÜV Rheinland und der Industrie neue, auf Dünnschichtmodule zugeschnittene, standardisierte Messverfahren. Ziel ist eine bessere Vorhersage der PV-Erträge.

Das ZSW gehört zu den führenden Instituten für angewandte Forschung auf den Gebieten Photovoltaik, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen sowie Energiesystemanalyse. Das Institut brachte die CIGS-Dünnschichtphotovoltaik zusammen mit der Firma Würth Solar zur Industriereife. An den drei ZSW-Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind über 200 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt.

Quelle: ZSW

You have no rights to post comments