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Triefenstein, 16. Juni 2011, Nach welchen Kriterien gehen Kunden, wie beispielsweise Solarteure, Elektriker und Planungsbüros, um sich für einen Händler oder Hersteller für den Bezug von Photovoltaikprodukten zu entscheiden? Dieser und weiteren Fragen geht die neue Solarstudie von PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler auf den Grund, deren Daten aus einer Online-Erhebung über das Panel Photovoltaikumfrage® ( http://www.photovoltaikumfrage.de ) hervorgehen. An der Onlinebefragung haben sich über 1.500 Probanden beteiligt.

Photovoltaikstudie

In Zeiten des hohen Wettbewerbdrucks ringen Fachhändler und Hersteller von Solarprodukten um jeden Kunden. Umso wichtiger ist es auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden einzugehen und die Kundenbindung zu stärken. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist, dass Händler und Hersteller gezielte Marketingstrategien ergreifen müssen, um ihren Kunden Vorteile - sogenannte USPs (Alleinstellungsmerkmale) - anbieten zu können. Nur so lassen sich Kunden gewinnen, zurückgewinnen und bestehende Geschäftsbeziehungen dauerhaft festigen. Die Studie gibt einen Einblick in die derzeitige Situation zwischen den Händlern/Herstellern und den Kunden.

Hohe Wechselbereitschaft der Kunden

Über 53,13% der teilnehmenden Kunden ziehen einen Wechsel des Händlers/Herstellers in Betracht. Die Gründe dafür sind vielseitig. Einerseits wird kritisiert, dass Wettbewerber mit höheren Abnahmemengen bevorzugt werden, andererseits werden Zusagen wie z.B. Liefertermine nicht eingehalten. Des Weiteren erhalten noch immer 73,78% der Kunden Ware ausschließlich per Vorauskasse. Die Zahlung auf Rechnung mit Skonto ziehen daher 82,73% der Kunden vor.

Neue Photovoltaikstudie: Nach welchen Kriterien sich Solarteure für einen Händler oder Hersteller von Solarprodukten entscheiden

Weniger als die Hälfte der Kunden ist mit ihren Händler/Hersteller zufrieden und ziehe keinen Wechsel in Betracht. Die Kunden genießen dort gewisse Vorteile und Services, die andere nicht bieten können. Ein wesentliches Kriterium der Kunden ist Schnelligkeit. Werden Anfragen oder Aufträge schnell abgewickelt, kommt die Lieferung pünktlich, vollständig und wird gar avisiert, dann sind die Kunden zufrieden. Diese Faktoren können bei einer Abweichung die Planung der Kunden empfindlich stören. Genauso wichtig sind dem Kunden kostenlose Fachschulungen und Seminare, eine große Produktauswahl sowie umfangreiche Partnerprogramme.

Der Kunde als Bindeglied zwischen Händlern/Herstellern und Endkunden

Der Kunde ist noch immer, mit wenigen Ausnahmen, das Bindeglied zwischen Händler/Hersteller und dem Endkunden. Von der Lieferung schadhafter oder defekter Ware waren bisher 21,27% der Kunden betroffen. Von diesen geben ca. 29% an, dass der Umtausch wenige bis mehrere Wochen dauerte. Problematisch dabei ist, dass Projekte u.a. nicht final fertig gestellt werden können und Endkunden Ertragseinbußen durch unfertige Solaranlagen verzeichnen. Daher finden es über 99,93% der Kunden wichtig, dass umfangreiche Qualitätsprüfungen der Produkte beim Hersteller und auch Händler vorgenommen werden.

Besuche vom Außendienst beim Handwerker

Im Handwerk üblich sind Besuche durch Außendienstmitarbeiter. In der Solarbranche ist das noch nicht die Regel. Der Einsatz von Vertretern muss durch Händler und Hersteller zukünftig verstärkt angegangen werden. 52,47% der Kunden legen großen Wert auf Besuche von Außendienstvertretern, denn diese sind Anlaufstelle für Fragen, Probleme, Marktinformationen und Produktneuheiten.

Die Studie richtet sich an Händler und Hersteller von Solarprodukten sowie sonstige Interessierte.

Die Studie umfasst 36 Seiten und ist im Onlineshop von Photovoltaikstudie® erhältlich:

http://www.photovoltaikstudie.de/shop/marktstudien/studie-1011-haendler-hersteller-von-solarprodukten.php

Quelle: PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler

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