photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

 

Nürnberg, 18. Juni 2012, Zum 1. Juli müssen Solaranlagenbetreiber, deren Photovoltaikanlage eine Leistung von über 100 kW aufweist, ihre Anlagen mit einer technischen Einrichtung ausstatten. Diese ermöglicht dem Netzbetreiber, die Einspeiseleistung abzuregeln. Diese technische Einrichtung, die sogenannte Rundsteuertechnik, kann die Stromeinspeisung zukünftig abgeregeln, um das Stromnetz vor Überlastungen zu schützen. Die Abregelung übernehmen die Netzbetreiber. Diese Vorkehrung ist insofern binden, da es das EEG 2012 vorsieht. Für alle Neuanlagen über 100 kW musste die Regelung bereits seit Anfang des Jahres umgesetzt werden – für alle Bestandsanlagen mit einer Leistung über 100 kW ist Stichtag der 1. Juli 2012. Für kleinere Anlagen gilt noch eine Übergangszeit bis zum Jahr 2014.

LandisGyr E750

Landis+Gyr hat nun Systeme entwickelt, mit denen Anlagenbetreiber, Energieversorger und Netzbetreiber diese Vorgaben schnell und kostengünstig umsetzen können. Außerdem zeigt das Unternehmen, wie sich erneuerbare Energien zukünftig intelligent in das Stromnetz einbinden lassen.

Mit den Rundsteuerempfängern RCR161, FTU261 sowie dem Funkrundsteuerempfänger FTY263 bietet Landis+Gyr die Grundlage für die effizienteste und am schnellsten umzusetzende Lösung zum Abregeln von Photovoltaikanlagen: Die bei vielen Unternehmen bereits vorhandene Rundsteuertechnik wird dabei durch einen Empfänger ergänzt, der die Befehle zur Leistungsregulierung umsetzt. Auf diese Weise wird ein 4-stufiges Abschalten, wie es sich in der Branche durchgesetzt hat, ermöglicht. Die Investition dabei ist sehr gering. Um die bei Anlagen mit einer Leistung von mehr als 100 kW zusätzlich geforderte Übertragung der Einspeiseleistung zu ermöglichen, wird die Technik mit einem intelligenten Zähler kombiniert. Landis+Gyr bietet hier z.B. den Industriezähler E 650 sowie den E 750 auf dem Sym2-Standard an.

Peter Heuell, Geschäftsführer von Landis+Gyr Deutschland: ”Für Betreiber von Solarstromanlagen, Energieversorger und Netzbetreiber ist die Nutzung der bereits vielfach vorhandenen Rundsteuertechnik die einfachste und kostengünstigste Lösung. Wir verfügen über die entprechenden Geräte, um die Technik für das Abregeln vorschriftsgemäß aufzurüsten.”

Unternehmen, die jetzt die Basis für den Sprung in ein neues Netzmanagement legen wollen, empfiehlt Landis+Gyr, einen Zähler zu nutzen, der dem Industriestandard Sym² entspricht. Landis+Gyr führt mit der Produktfamilie E 750 entsprechende Sym²-Zähler im Portfolio. ”Der modular aufgebaute Zähler lässt sich mit dem so genannten Grid Modul erweitern, das wir derzeit gmeinsam mit einem Kunden spezifizieren”, erklärt Heuell. ”Dieses wird in das Netzleitsystem integriert und reduziert bzw. erhöht die Einspeiseleistung.” Der Vorteil: Mit einem Gerät direkt am Einspeisepunkt des Verteilnetzes wird die Ist-Einspeiseleistung gemessen und auch gesteuert. Solche Lösungen sind im Smart Grid unverzichtbar. Aber auch für Energieversorger, die keine Systemumstellung vornehmen wollen, entwickelt L+G die passende Zukunfts-Lösung für ein Smart Grid: Der „Smart Grid Terminal“ auf Basis der Industriezählerplattform E 650 (ZMD) soll bis Ende des Jahres erhältlich sein.

„EVUs haben sehr verschiedene Erfordernisse an die Integration – dazu gehört auch das Steuern – erneuerbarer Energien“, erklärt Heuell. „Diese hängen u.a. ab von der geografischen Lage, der Größe des Unternehmens oder den technischen Gegebenheiten. Mit unserem Produktportfolio sind wir in der Lage, alle diese individuellen Anforderungen zu erfüllen.“

Quelle: Landis+Gyr

You have no rights to post comments