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Göttingen, 12. Juli 2010 - Das wegweisende Hightech-Flugzeug soll erstmals eine bemannte Erdumrundung allein mit Sonnenenergie ermöglichen. Um auch nachts mit Solarstrom fliegen zu können, sind besonders leistungsfähige Lithium-Polymer-Batterien mit an Bord.

„In 80 Tagen um die Welt.“ - Was früher noch eine Sensation war, ist heute gängiger Alltag. Unter zumeist hohem Energieaufwand meistern moderne Flugzeuge eine Weltumrundung in wenigen Stunden. Ein bemannter Flug mit regenerativer Energie ist hingegen auch heute noch technisch nicht möglich. Genau diesem Thema hat sich Solar Impulse angenommen, dessen Kooperationspartner die Solvay-Gruppe ist. Das internationale Chemie-Unternehmen hat Werkstoffe und Technik weiterentwickelt, um das bisher Unmöglich in greifbare Nähe zu rücken.

Das solargebetriebene Testflugzeug „HB SIA“ hat bereits zahlreiche Tagesflüge erfolgreich gemeistert. Um auch ohne direktes Sonnenlicht fliegen zu können, wird der Solar-Flieger mit Lithium-Polymer-Batterien sowie einem System zur Überwachung von Ladungszustand und Temperatur ausgerüstet. Die Hightech-Speicher auf Lithiumbasis müssen auch bei -40 °C auf 8500 Metern zuverlässig funktionieren und dem Hochleistungssegler einen Dauerflug bei Tag und Nacht ermöglichen. Damit soll die Vision „Regenerativ um die Welt zu fliegen“ im Jahre 2013 wahr werden und vielleicht übermorgen schon zum gängigen Alltag gehören.

Präsentiert wird ein Modell des Solar-Seglers am 14. September 2010 im Rahmen des Niedersächsischen Brennstoffzellen-Forums bei der SOLVAY GmbH in Hannover. In der begleitenden Fachausstellung erfahren die Teilnehmer mehr über die innovativen Eigenschaften des Flugzeugs und welche technischen Herausforderungen bisher gemeistert wurden bzw. welche Hürden zukünftig durch innovative Lösungen noch genommen werden müssen.

Darüberhinaus präsentieren auch Brennstoffzellen- und Batterieexperten neueste Erkenntnisse und Ergebnisse im Bereich mobile und stationäre Anwendungen. Abgerundet wird das diesjährige Brennstoffzellen-Forum, durch eine Fachausstellung sowie einen Schülerwettbewerb „Brennstoffzelle Junior III“ im Rahmenprogramm.

Quelle: Landesinitiative Brennstoffzelle & Elektromobilität Niedersachsen

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