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Aktuell wird in verschiedenen Medien die Zukunftsfähigkeit der deutschen Solarbranche in Frage gestellt. Die Kritiker argumentieren dabei mit Herstellungskosten und dem Wettbewerbsdruck chinesischer Hersteller. Murphy&Spitz plädiert für die Einbeziehung von Nachhaltigkeitskriterien in die Beurteilung.

Nach Einschätzung der „Financial Times Deutschland“ (FTD) und „Spiegel Online“ drohe der deutschen Solarindustrie auf Grund des Kostendrucks durch chinesische Wettbewerber eine „beispiellose Pleitewelle“. Chinesische Modulhersteller haben mit staatlichen Subventionen massiv ihre Kapazitäten ausgeweitet und ihre Position ausgebaut. Innerhalb von zwei Jahren sei der weltweite Marktanteil chinesischer Hersteller auf 30% gestiegen, so Spiegel Online. Dabei beschreiben die Artikel bekannte Tatsachen. Durch niedrigere Personalkosten, andere Kostenvorteile und flexiblere Zulieferersituation sind die chinesischen Hersteller in der Lage günstig zu produzieren.

Auch qualitativ gute Ware aus chinesischer Produktion wird günstiger angeboten als europäische Produkte. Murphy&Spitz betrachtet die geführte Berichterstattung als einseitig. Philipp Spitz, Leiter Research, beschreibt einen eigenen Ansatz: „Unser Researchteam arbeitet derzeit an einer vergleichenden Analyse der weltweit führenden Photovoltaikunternehmen. Die Studie wird auch Auskunft über Umwelt- und Sozialstandards der Top-10-Hersteller weltweit geben. Einen wesentlichen Schwerpunkt legen wir auf die Transparenz der Unternehmen.“

Quelle: Murphy&Spitz

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