photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

 

Geilenkirchen, 31. Mai 2012, CentroPlan projektiert für über 100 Supermarktfilialen derzeit 100 Photovoltaik-Dachanlagen mit einer Gesamtleistung von 8 MW. CentroPlan ist ein Koint Venture zwischen der CENTROSOLAR Group AG und der Pohlen Bedachungen GmbH. Die Photovoltaik-Anlagen sollen auf den Dächern eines süddeutschen Lebensmittel-Discounters realisiert werden.

Bei diesen Projekten steht nicht wie üblich die Rendite im vordergrund, sondern der Eigenverbrauch. Die Discounter sollen durch die Solarstromanlagen bis zu 45 Prozent ihres Strombedarfs selbst abdecken. Die Anlagen besitzen jeweils eine Größe von etwa 80 kW. Selbst bei Großabnehmerpreisen, mit denen Handel und Industrie rechnen, zahlt sich die Eigenstromerzeugung dank der stark verbilligten PV-Technik aus, insbesondere wenn man die zu erwartende jährliche Strompreiserhöhung mit einkalkuliert.

Die Geschäftsstellen der Lebensmittel-Discounter-Kette werden zukünftig lediglich 10 Prozent Solarstrom in das örtliche Stromnetz einspeisen und bis zu 90 Prozent des erzeugten Stroms direkt vor Ort selbst verbrauchen. Erreicht wird diese außergewöhnlich hohe Eigenverbrauchsquote, weil die solare Stromerzeugung und der Strombedarf in einem Verkaufsraum im Tagesablauf zeitlich in weiten Teilen übereinstimmen. Auch künftige Verbraucher werden, soweit möglich, mit Tagesstrom versorgt.

Nicht nur ökonomisch, auch ästhetisch hat das Großprojekt Modellcharakter für die gewerbliche Sonnenstromerzeugung und -nutzung: Da die Giebeldächer der Supermarkt-Filialen nicht für zusätzliches Gewicht ausgelegt sind, werden die Solarmodule mithilfe eines von Pohlen Dach entwickelten Unterkonstruktionssystems in die Dachfläche integriert. Dieses sorgt für eine optimale Dachabdichtung und dient in Verbindung mit MetaSole, einer Eigenentwicklung der CENTROSOLAR-Tochter Renusol, als Montagesystem für die Module. Eingefasst in eine homogene Dachfläche, stellen die Solarmodule auch aus ästhetischen Gesichtspunkten eine für das Gewerbe interessante Energieerzeugungsmethode dar.

Mit diesem Großprojekt, das bis Mitte 2012 abgeschlossen sein soll, untermauert das Joint Venture die Pionierrolle für Solar-Dachanlagen für Gewerbe und Industrie. Und sie zeigen zusammen mit dem innovativen Referenzkunden, dass es sich in Deutschland auch nach der Reduktion der Einspeisevergütung lohnt, in modernste Photovoltaiktechnik zu investierten. Bislang wurden 70 Anlagen montiert und in Betrieb genommen.

Quelle: CENTROSOLAR Group AG

You have no rights to post comments