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Sunways AG - Eine Antwort voraus.

Konstanz, 04. Februar 2010 - In Konstanz legten heute um 11:55 Uhr rund 120 Mitarbeiter der Sunways AG die Arbeit für 30 Minuten nieder. Mitarbeiter und Vorstand des Unternehmens protestierten gegen die vom Bundesumweltministerium geplante drastische Kürzung der Förderung von Solarstrom. Sie befürchten schwerwiegende Folgen für die wirtschaftliche Existenz der deutschen Photovoltaik-Hersteller. Am zweiten Produktionsstandort der Sunways AG im thüringischen Arnstadt beteiligten sich etwa 80 Mitarbeiter und der Technologievorstand des Unternehmens an einer von mehreren Herstellern getragenen Protestkundgebung.

Mitarbeiter und Unternehmensleitung appellierten an die Bundesregierung, bei der geplanten Einmalkürzung der Einspeisevergütung Augenmaß zu beweisen und die bislang erfolgreiche Entwicklung produzierender Unternehmen der Photovoltaik weiter zu ermöglichen. „Der Vorschlag des Bundesumweltministeriums gefährdet die Zukunft der produzierenden PV-Unternehmen in Deutschland und damit eine große Zahl von Arbeitsplätzen“ sagte Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG in Konstanz. Er fügte hinzu: „Die Pläne müssen dringend überarbeitet werden. Die Höhe des Einmalabschlags muss reduziert, der Zeitpunkt, zu dem er wirksam werden soll, muss hinausgeschoben werden.“

Roland Burkhardt, Technologievorstand der Sunways AG erklärte in Arnstadt: „Dieser falsche Weg würde letztlich dazu führen, dass Deutschland erneut eine innovative, technologiegetriebene Industrie verliert, die hier ihren Ursprung hat. Nach der harten Preisrunde 2009 gibt es für die deutschen Hersteller bei einem zusätzlichen Einmalabschlag nur wenig Spielräume“.

Bundesweit kam es heute bei mehr als einem Dutzend Solarunternehmen zu symbolischen Werksschließungen. Die Unternehmen beteiligten sich damit an einer Protestaktion des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) unter dem Motto „Wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet unsere Zukunft". Unterstützt wurden sie dabei parteiübergreifend von zahlreichen Bundes- und Landespolitikern.

Quelle: Sunways

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