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Mit der bereits im Sommer 2018 gestarteten Solar-Offensive will das Land Baden-Württemberg den Ausbau von Photovoltaikanlagen massiv vorantreiben mit dem Ziel, im Jahr 2040 klimaneutral zu sein.

Gemeinsam mit der Windenergie ist der Ausbau von Solaranlagen ein wichtiger Baustein, um aus den fossilen Energieträgern auszusteigen und die gesetzten Klimaschutzziele zu erreichen. Dazu will das Sonnenland Baden-Württemberg im Jahr 2022 mit neuen Verordnungen noch einmal kräftig Fahrt aufnehmen.

Photovoltaik-Pflicht für alle neuen Nichtwohngebäude

So müssen ab dem 01.01.2022 auf allen neuen Dächern von Fabrik-, Büro-, Produktions-, Logistik-, Gewerbe- und Industriegebäuden, Parkhäusern, Produktions- oder Gewerbehallen Photovoltaikanlagen zur Gewinnung von Solarstrom errichtet werden, ebenso wie über Parkplätzen ab einer Größe von mehr als 35 Stellplätzen. Die Solarpflicht gilt für Baugenehmigungen, die den Behörden ab dem 01.01.2022 vorliegen. Sie ist für alle Gebäude verbindlich, deren Geschoßfläche zu maximal fünf Prozent für Wohnzwecke genutzt wird.

Solardachpflicht auch für den privaten Sektor

Ab dem 1. Mai 2022 gelten auch für Bauvorhaben von Privatpersonen neue Regeln. Wer ein neues Wohnhaus bauen möchte, wird dazu verpflichtet, sich eine Photovoltaikanlage auf das Dach installieren zu lassen. Ab dem 01. Januar 2023 gilt diese Regelung auch für Hauseigentümer, die eine umfassende Dachsanierung auf ihrem Bestandsgebäude planen.

Keine Regel ohne Ausnahme

Für Wohngebäude mit einer zusammenhängenden Dachfläche von weniger als 20 Quadratmetern entfällt die Solarpflicht. Das Gleiche gilt für Häuser, deren Dächer nicht zwischen 20 und 60 Grad geneigt sind. Auch die Ausrichtung und die Verschattung des Daches spielt eine wesentliche Rolle.

Veränderte der Rahmenbedingungen fördern den Ausbau

Gleichfalls wurden die Rahmenbedingungen für den Ausbau von Freiflächenanlagen wesentlich verbessert. Das EEG-Gesetz sah bis 2017 für den Bau von Solarparks ausschließlich Seitenrandstreifen an Autobahnen und Schienenwegen vor. Seit 2017 ist es in Baden-Württemberg möglich, auch sogenannte benachteiligte Gebiete wie Acker- und Grünlandflächen für den Bau von Solarparkanlagen zu nutzen.

Vorbildliche Zwischenbilanz

Bereits heute befindet sich Baden-Württemberg bei der Stromerzeugung aus Photovotlaikanlagen an der Spitze. Mit einer neu installierten Leistung von mehr als 600 MW Peak allein im Jahr 2020. Das ist im Vergleich zu 2019 ein Zubau-Plus von 40 Prozent. Der Anteil an Sonnenenergie in Baden-Württemberg beträgt nunmehr 14 Prozent.

Versicherungsschutz für Photovoltaikanlagen

Eine Solaranlage arbeitet nur wirtschaftlich, wenn sie störungsfrei klimafreundlichen Strom aus Sonnenenergie gewinnen kann. Es gibt aber eine Menge an Risiken, die den Betrieb einer Photovoltaikanlage gefährden kann, wie zum Beispiel Blitz, Sturm, Hagel, Diebstahl, Kurzschluss, Überspannung, Vandalismus, Tierverbiss und vieles mehr.

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