photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Berlin, 25. Januar 2010 - Vom 25. bis 31 Januar 2010 veranstaltet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit erstmalig die Aktionswoche Klima und Finanzen“ in Kooperation mit Banken, Sparkassen und Versicherungen in Deutschland.

Zur Umsetzung des deutschen Klimaschutzziels bis 2020 besteht allein in Deutschland ein Finanzbedarf von rund 400 Mrd. €. Mit der Aktionswoche „Klima und Finanzen“ möchte das Bundesumweltministerium gemeinsam mit namhaften Finanzdienstleistern darauf aufmerksam machen, dass Klimaschutz in erster Linie Investitionen in neue und effizientere Technologien bedeutet - und dass dafür Kapital benötigt wird. Wichtig ist also, dass vorhandenes Kapital in die richtige Richtung gelenkt wird.

Wer klimafreundlich investiert, kann entscheidend zum Klimaschutz beitragen. Jeder Privatanleger hat es in der Hand, mit seinen Investitionen Klimaschutz zu betreiben. Klimafreundliche Kapitalanlagen haben viel Potenzial: bei vergleichbarer Rendite liegen deren Treibhausgasemissionen durchschnittlich rund 42 Prozent unter der konventioneller Produkte. So verursachen bspw. 10.000 Euro, die in konventionellen Produkten angelegt werden, bei vergleichbarer Rendite im Schnitt mit 4,5 Tonnen knapp 2 Tonnen mehr CO2 als die klimafreundliche, nachhaltige Alternative.

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet die heutige Konferenz in der KfW-Zentrale in  Frankfurt. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen machte in seiner Einführungsrede deutlich, dass Deutschland auch nach Kopenhagen zu seinem Klimaschutzziel stehe und Vorreiter im internationalen Wettbewerb um die Marktführerschaft im Bereich der Erneuerbaren Energien bleiben wolle:

„Klimaschutz ist eng verbunden mit Innovationen und einer ökonomischen Modernisie-rungsstrategie für Deutschland,“ so Bundesumweltminister Röttgen. „Die Finanzwirtschaft ist bei deren Umsetzung ein wichtiger Partner, denn nur sie kann die nötigen Finanzierungslösungen für transparente, rentable und gleichzeitig klimafreundliche Investitionen ausbauen und weiterentwickeln.“ Dem Staat komme dabei die Aufgabe zu, durch die richtigen Rahmenbedingungen Anreize zu setzen und Investitionssicherheit zu schaffen. Als Beispiele nannte Röttgen das klare deutsche, aber auch europäische Klimaschutzziel, das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie der EU.

Die Aktionswoche „Klima und Finanzen“ wird mit zahlreichen Veranstaltungen, Sonderaktionen und speziellen Informationsangeboten an Standorten in ganz Deutschland auch in den Filialen der Partner fortgesetzt. Ziel ist auf Seiten der Finanzdienstleister insbesondere die Beratung von Verbraucherinnen und Verbrauchern über klimafreundliche Geldanlagen, Finanzierungsmodelle und Versicherungslösungen.  Das Projekt wird von 36 Partnern unterstützt. Zu ihnen gehören u.a. die Sparkassen-Finanzgruppe, die Deutsche Bank AG, die Commerzbank AG, die Postbank, die Skandia Versicherung sowie viele weitere Unternehmen und Verbände.

Quelle: BMU

You have no rights to post comments