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Laichingen, 16. Juni 2011, „Die Messeresonanz war besser als in den drei Vorjahren“, sagt Michael Aigner, der seit 2008 auf der weltweit größten Messe für Photovoltaik, der Intersolar in München, ausstellt. Der Laichinger Großhändler Aton-Solar, einer von 2000 Ausstellern, hatte vom 8. bis 10. Juni mit 117 Quadratmetern einen mehr als doppelt so großen Stand wie in den Vorjahren.

Stromtankstelle als Blickfang Michael Aigner, Inhaber von Aton-Solar (Hintergrund Mitte), führte rund 400 Gespräche während der drei Tage an seinem Messestand.

Mehr als 400 Gespräche haben er und sechs Mitarbeiter in den drei Tagen geführt und der Grillparty abends am Stand folgten nochmals 120 geladene Gäste darunter viele Kunden und Lieferanten. „100 Gespräche waren sehr konkret und verbindlich“, bilanziert Aigner, darunter vier Fünftel Handwerker, die von ihm Module beziehen wollen. Der 44-Jährige, der sich 2005 selbstständig gemacht hat und heute bundesweit 100 Solarteure beliefert, profitierte davon, seinen Stand neben dem Marktführer zu haben, was für erhöhte Aufmerksamkeit unter den 80.000 Fachbesuchern der Messe aus mehr als 100 Ländern sorgte.

„Wir setzen vor allem auf deutsche Module von Solarwatt in Dresden“, sagt der Großhändler, der einen Trend zu Qualität und kompetenter Beratung beobachtet. In diesem Zusammenhang punktet Aton-Solar mit seinem Kompetenzteam Photovoltaik, das Aigner im Frühjahr mit Solarwatt gegründet hatte. Der deutsche Technologieführer, der seit 1993 am Markt ist und deshalb als Pionier der Branche gilt, schickte Interessenten von seinem Messestand direkt zum Laichinger Großhändler.

Solarwatt wiederum produziert vollautomatisch und fehlerfrei mit hoher Qualitätskontrolle auf Anlagen von Marktführer Robert Bürkle (Freudenstadt), dessen geschäftsführender Gesellschafter Hans-Joachim Bender seinen Netzwerkpartner auch an dessen Stand besuchte. Vierter im Bunde ist die Heldele GmbH, ein Elektrotechnikspezialist aus Salach, der an Aigners Stand eine Stromtankstelle als Blickfang präsentierte, die wahlweise mit PV-Modulen gespeist wird und via Handy mit dem Fahrzeughalter kommuniziert, aber auch per Telecash mit dessen Bank oder Stromanbieter den Verbrauch abrechnet. „Wir mussten auf der Messe Flyer für die Stromtankstelle nachdrucken“, gibt Aigner einen Eindruck von der Resonanz auf die Innovation.

„Wir installieren viele Anlagen auf Fabriken von Mittelständlern, die wollen, dass Wertschöpfung, Jobs und Steuern im Land bleiben“, begründet Uwe Fischer, PV-Projektleiter von Heldele, die Zusammenarbeit mit Aton-Solar und Solarwatt. Der Elektrotechnikspezialist mit 500 Jobs automatisiert vorrangig komplexe Fabrikstraßen und organisiert die Datenkommunikation großer Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser, Museen und JVAs. Weil seit zwei Jahren die Kunden zunehmend Solarstromanlagen in derselben Qualität wünschten, erschloss Heldele als Komplettdienstleister auch dieses Feld und wurde in Aton-Solar als Bezugsquelle fündig.

Aigners Aufstieg ist vergleichbar mit dem der Messe selbst. 1991 fanden sich zur ersten Intersolar in Pforzheim gerade fünf Aussteller für 300 Besucher zusammen. Trotz schwierigem Marktumfeld und schleppendem ersten Quartal erwartet Aton-Solar 2011 bei sinkenden Preisen der Hersteller ein moderates Umsatzplus. Zum einen, weil er seine Solarteure auch im Marketing unterstützt, zum anderen weil er davon ausgeht, dass sich nach der Messe die Zahl seiner Solarteure um bis zu 30 auf dann 130 steigert.

Quelle: Aton-Solar

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