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Berlin, 29. April 2010 - Der CDU-Bundestagsabgeordnete, Kreisvorsitzende und Landwirt in Märkisch-Oderland Hans-Georg von der Marwitz wehrt sich gegen die Verharmlosung der Risiken von Carbon Capture and Storage (CCS). Jüngst hatte der Brandenburger Abgeordnete Jens Koeppen erklärt, die Länder könnten sich einem CCS-Gesetz anschließen, wenn Gefährdungen ausgeschlossen seien, und Zahlungen an die Betroffenen vorgeschlagen.

"Die Abwälzung der risikobehafteten Technologie auf Länderhoheit und der vorgeschlagene Freikauf von Gefahren unter dem schöngefärbten Titel ,Wertschöpfungsabgabe' sind unerträglich", reagierte der Bundestagsabgeordnete Hans-Georg von der Marwitz auf die Äußerungen.

Niemand könne Sicherheitsgarantien geben: "Das Verfahren ist unerprobt. Allein die Tatsache, dass 2,5 Millionen Tonnen eines Klimagases unter einer besiedelten Region verpresst werden sollen, stellt bereits ein Risiko dar." Die Fakten aus Sicht von Marwitz: "Abgeschiedenes CO2 ist und bleibt ein Abfallprodukt, mit dessen Deponierung unsere Heimat zur Endlagerregion stigmatisiert würde. Dem werden wir uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln entgegenstellen. Die Verfechter dieser Technologie müssen begreifen, dass CCS nicht gegen den Widerstand der Menschen durchsetzbar ist."

Der Widerstand der Menschen im Oderland und in Beeskow - in den Kirchen, in den Kommunen, in Vereinen und Verbänden - gegen die CO2-Verpressung und die damit verbundenen Risiken wachse stündlich, so der erklärte Gegner von CO2-Verpressung.

Quelle: MdB Hans-Georg von der Marwitz

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