photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Marktentwicklung

München, Berlin, 13. Oktober 2009. Die weltweite Wirtschaftskrise hat auch in der chinesischen Photovoltaiklandschaft deutliche Spuren hinterlassen. Allein in der Provinz Jiangsu mussten rund 300 Unternehmen entlang der Photovoltaik-Wertschöpfungskette ihren Betrieb einstellen. Dennoch ist China auf dem Weg auf dem Inlandsmarkt Nachfrage für die Solarwirtschaft zu schaffen, so ein zentrales Ergebnis der Studie „China PV Market Development“ von Greentech Media.

„Trotz seiner dominanten Herstellerposition, war der chinesische Solar-Markt aufgrund der geringen Nachfrage nach Photovoltaik-Zellen in der Vergangenheit nahezu unbedeutend. Dieses Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage möchte China nun korrigieren und eine eigenständige, sich selbst tragende Solarwirtschaft aufbauen. Für die deutschen Hersteller bedeutet dies aber nicht, dass der durch das Überangebot erzeugte Preisdruck durch chinesische Hersteller in absehbarer Zeit spürbar nachlassen wird“, resümiert Adrian Fopp, European Business Development Consultant bei Greentech Media Inc.

Förderungspolitik führt zu Standortvorteilen chinesischer Stromversorger und PV-Unternehmen

Die chinesische Regierung hat erkannt, dass die Photovoltaik als wichtige Wachstumsbranche nur durch die Schaffung heimischer Nachfrage unterstützt werden kann und deshalb landesweite Solar-Förderprogramme gestartet. Diese Programme sind sowohl für die Produktion (upstream) als auch den Bau und Betrieb von Solarkraftwerken (downstream) angedacht.

Demzufolge wird China zukünftig eine flexible Politik verfolgen, die der Regierung umfangreiche Spielräume eröffnet. Bei der Ausgestaltung und Umsetzung dieser Strategie greift China auf seine Erfahrungen mit Testgebieten, Demonstrationsprojekten und politischer Unterstützung aus der Windenergie zurück.

Staatliche Unternehmen oder Gesellschaften, an denen der Staat beteilig ist, werden deutliche Vorteile haben: dies gilt von Genehmigungen über den Netzanschluss bis hin zur Finanzierung. Diese Unternehmen werden voraussichtlich den Photovoltaik-Markt im Kraftwerksmaßstab beherrschen. Chancen sieht Greentech Media jedoch im Bereich kommerzieller Aufdachanlagen, die für Investoren interessant werden.

Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den Provinzen ist ein wesentlicher Maßstab an dem die Führer der kommunistischen Partei gemessen werden. Das regionale Wachstum hat daher landesweit höchste Priorität. Dies wird auch für die solare Wertschöpfungskette gelten, beginnend mit der heimischen Siliziumproduktion bis hin zur Modulfertigung.

Dementsprechend werden Hersteller, die staatliche Fördermittel erhalten oder in die Schaffung von Arbeitsplätzen investieren, bevorzugt. Die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Unterstützung der heimischen Industrie sind der gewichtigste Grund für die neue Solar-Politik in China. Daher wird sich die Regierung künftig verstärkt für den Bau von Produktionsstätten und die Entwicklung von Kraftwerksprojekten einsetzen.

Die Förderung durch den chinesischen Staat und die Provinzen wird die Projektentwicklung weiter vorantreiben und damit auch Investitionen in Produktionsstätten als Teil der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung anschieben.

Ein Beispiel dafür ist die Vereinbarung zwischen LDK und der Provinzregierung von Qinghai, welche Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Nennleistung von mehreren hundert Megawatt umfasst und zugleich den Bau einer Modulproduktion mit einer jährlichen Kapazität von 500 MW vorsieht. Eine vergleichbare Absichtserklärung hat Yingli mit der Provinzregierung von Hainan geschlossen, um dort eine komplett integrierte Photovoltaik-Wertschöpfungskette aufzubauen, sowie ein Unternehmen, das die regionale Projektentwicklung übernehmen soll.

In den letzten sechs Monaten sind zusätzlich zu einer Vielzahl von politischen Fördermaßnahmen, zahlreiche Photovoltaik-Anlagen im Kraftwerksmaßstab im Westen Chinas angekündigt worden, was der Photovoltaikindustrie einen beachtlichen Schub verliehen hat.

Ungleichgewicht zwischen Photovoltaik-Fertigungskapazitäten und heimischer Nachfrage bleibt bestehen

Um lokale Hersteller zu unterstützen und die Kapitalkosten durch Skaleneffekte zu senken, werden die Fertigungskapazitäten gegenüber der Solarstromproduktion hochgefahren. Wie schon bei der Windenergie wird sich das Ungleichgewicht zwischen installierten Produktionskapazitäten und aus erneuerbaren Energien erzeugtem Strom nach Analyse von Greentech Media zu Beginn des Aufbaus der Solarwirtschaft wiederholen.

1 GW Photovoltaik-Leistung im Jahr 2011; Engpässe bei der Förderung und Projektentwicklung

Im Jahr 2011 wird demnach rund ein Gigawatt Photovoltaik-Leistung in China installiert sein. Der Großteil wird durch die Einführung eines landesweiten Solarstrom-Einspeisetarifs initiiert. Engpässe erwartet Greentech Media sowohl bei der technischen Projektentwicklung als auch bei der Umsetzung der Förderprogramme.

Gründe hierfür sind die vielschichtigen politischen Entscheidungsebenen (von den örtlichen Behörden über die Provinzregierungen und die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) bis hin zum Finanzministerium) sowie die zu erwartende extrem hohe Anzahl an Förderanträgen. Die anfänglich hohe Nachfrage nach staatlichen Fördermitteln wird die Entwicklung im Jahr 2009 und zu Beginn des Jahres 2010 bremsen. Mit zunehmender Erfahrung der Regierung und dem in Kraft treten eines Einspeisetarifs wird die weitere Entwicklung jedoch an Schwung gewinnen.

Netzintegration als zentrale Herausforderung für den PV-Ausbau

Als größte Herausforderung im chinesischen Strom- und Photovoltaikmarkt sehen die Analysten von Greentech Media die Netzintegration neuer Kraftwerksleistung. Wie beim Ausbau der Windenergie ist es höchst wahrscheinlich, dass auch neue Photovoltaik-Kraftwerke nur schleppend angeschlossen werden (und einige gar nicht mit dem Netz verbunden werden könnten).

Als Ursache hat Greentech Media einerseits fehlende Standards für die Netzintegration und andererseits mangelnde Erfahrung der Projektentwickler identifiziert. Bis die Netzintegration standardisiert und verlässlich ist, werden unabhängige Stromproduzenten nur zögerlich den Markt betreten, da ihr Umsatz bei einem landesweiten Einspeisetarif direkt von den eingespeisten Kilowattstunden abhängig ist.

Struktur des chinesischen Energiemarktes

Die Struktur des chinesischen Elektrizitätsmarktes wird die Entwicklung des Photovoltaik-Marktes hin zur Netzparität von Solarstrom in den nächsten Jahren kaum ermöglichen. Die Elektrizitäts-Grundlast wird vermutlich weiterhin mit Strom aus Kohlekraftwerken gedeckt werden. Erdgas wird aufgrund der chinesischen Verbrauchsstrategie kaum eine Rolle spielen.

Da der Strompreis von der „Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission“ (NDRC) festgesetzt wird, ist der Wettbewerb deutlich weniger entwickelt als in westlichen Märkten. Allein die netzunabhängige Photovoltaik ist bislang mit Strom aus Dieselaggregaten wettbewerbsfähig, bei Kosten von rund 0,15 US-Dollar pro Kilowattstunde. Doch die chinesischen Stromversorger verfolgen das Ziel, die Kosten für in das Netz eingespeisten Solarstrom auf das Niveau der Windenergie und später auch der Kohle zu senken.

Quelle: Greentech Media

BSW - Bundesverband Solarwirtschaft

Deutschlands Solarbranche ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Davon profitiert nicht nur das Klima, sondern auch der Staat. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) erzielte Deutschland allein 2008 Steuereinnahmen in Höhe von knapp drei Milliarden Euro aus der direkten und indirekten Besteuerung deutscher Solarstromunternehmen und ihrer rund 50.000 Beschäftigen.

Die im selben Jahr über das Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) gewährten Anschubinvestitionen beliefen sich hingegen auf rund zwei Milliarden Euro. Deutschlands Solarwirtschaft setzt sich damit gegen Vorwürfe aus der konventionellen Energiewirtschaft und ihr nahestehender Wirtschaftsinstitute und Politiker zur Wehr, die Markteinführung der Solarstromtechnologie (Photovoltaik) sei zu teuer und die Förderung müsse deshalb schneller reduziert werden.

Zu den Steuereinnahmen kommen weitere volkswirtschaftliche Effekte, die nach Einschätzung der Solarindustrie von Kritikern oft unberücksichtigt bleiben. So summiert sich nach Berechnungen des Ingenieurbüros für neue Energien der volkswirtschaftliche Nutzen durch vermiedene Importe von Gas, Kohle und Uran bis 2030 auf über 100 Milliarden Euro. Hinzu kommen in diesem Zeitraum vermiedene Klimaschadenskosten von rund 35 Milliarden Euro.

BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig: "Solarstrom ist in absehbarer Zeit wettbewerbsfähig - seine Förderung eine zeitlich befristete Anschubfinanzierung, der ein weitaus größerer volkswirtschaftlicher Nutzen gegenübersteht. Solarenergie zahlt sich für Verbraucher, Staat und Wirtschaft gleichermaßen aus."

Körnig verweist zudem auf die massiven Anstrengungen der Solarindustrie und Solarforschung zur Kostenreduktion: „Die Preise für Solarstromanlagen konnten durch massive Investitionen der Branche in Technologieentwicklung und Produktionsausbau seit 2000 mehr als halbiert werden. Um die Effizienz weiter zu erhöhen, werden Solarunternehmen in den kommenden vier Jahren mehr als zehn Milliarden Euro in den weiteren Aufbau der Industrie in Deutschland investieren."

Voraussetzung dafür seien jedoch verlässliche politische Rahmenbedingungen und die Vermeidung einer zu schnellen Absenkung der Solarförderung. Bereits jetzt sinken die staatlich garantierten Fördertarife für Solarstrom jährlich um 8 bis 10 Prozent. Weitere Spielräume für eine schnellere Absenkung der Förderung müssten mit größtem Augenmaß ausgelotet werden, um die Technologieentwicklung nicht abzuwürgen, keine Investitionsbremse zu erzeugen oder zu Lasten der Produktqualität zu gehen, so der Appell des Verbandes an die Politik.

In spätestens fünf Jahren wird Solarstrom vom eigenen Dach nach Einschätzung von Energieexperten günstiger sein als der zu stetig steigenden Kosten erzeugte konventionelle Haushaltsstrom aus der Steckdose. Somit sei absehbar, dass die Förderkosten für den weiteren Ausbau von Solarstrom ab Mitte des kommenden Jahrzehnts schnell absinken werden und Solarenergie bald wirtschaftlicher ist als fossile Energieträger.

Die Umlage der EEG-Solarstromförderung ("Differenzkosten" bzw. Mehrkosten gegenüber konventionellem Börsenstrom) auf den Strompreis betrug im Jahr 2008 rund 0,5 ct je Kilowattstunde (kWh) und wird ihr Maximum im Jahr 2014 mit rund 0,9 ct/kWh erreichen - das sind 2,5 Prozent des zu erwartenden Haushaltsstromtarifs. Zum Vergleich: Aktuell beträgt allein der Stand-by Verlust bei Haushaltsgeräten rund elf Prozent des Stromverbrauchs in Privathaushalten.

Quelle: BSW

Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe - Peter Thiele

Hamburg, 07. Oktober 2009 - Als die türkische Regierung im Juni diesen Jahres eine stärkere Förderung der Solarenergie ankündigte, gab dies einen konkreten Ausblick auf eine langfristige Stärkung der Solarindustrie in einem der sonnenreichsten Länder der Welt.

Im Land am Bosporus scheint die Sonne im Durchschnitt mehr als sieben Stunden am Tag und liefert damit eine Strahlungsintensität von 1.300 Kilowattstunden pro Quadratmeter bei mehr als 800.000 Quadratkilometern Fläche. Bisher galt für die Einspeisevergütung für Elektrizität aus erneuerbaren Energien eine pauschale Obergrenze von 5,5 Euro-Cent pro Kilowattstunde.

„Ein starkes und verlässliches Fördersystem ist die Basis für einen jungen, wachsenden Markt. Wir fordern von der türkischen Regierung kurzfristig einen effektiven und attraktiven Einspeisetarif – nur so wird der türkische Solarmarkt für Investoren, Hausbesitzer und die Solarindustrie interessant.

Erst damit zeigt die Regierung, ob es ihr mit dem Aufbau des Solarmarktes und dem Wechsel zur Energieversorgung durch erneuerbare Energien wirklich ernst ist. Kommt der verbesserte Einspeisetarif nicht, verpasst die Türkei eine große Chance und der Markt wird langfristig unrelevant“, sagt Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe.

Die Diskussion über die Ausgestaltung des Einspeisetarifs aller erneuerbaren Energien wird das türkische Parlament frühestens im Oktober, nach der Sommerpause des Parlaments, wieder aufnehmen. „Sharp beobachtet schon seit langem genau die Entwicklung des türkischen Marktes. Seit mehreren Jahren sind wir hier gemeinsam mit unserem Partner FORM Solar tätig.

Sharp feiert in diesem Jahr 50-jährige Solargeschichte und hat in dem halben Jahrhundert viele Märkte wesentlich mit aufgebaut. Wir können daher aus Erfahrung sagen: Wer einen starken Markt will, muss für attraktive Bedingungen und gute Einspeisetarife für eine gesunde Marktentwicklung sorgen. Das Ziel muss sein, Anreize für Investoren zu schaffen, ein nachhaltiges Wachstum der Solarindustrie vor Ort zu sichern und damit einen langfristig starken Solarmarkt zu etablieren“, so Peter Thiele.

Derzeit bezieht die Türkei etwa 70 Prozent der benötigten Energie aus dem Ausland. Die Nutzung des Sonnen-Potenzials und der Ausbau der erneuerbaren Energien macht die Türkei unabhängiger von ausländischen Energielieferungen und senkt den CO2-Ausstoß. Pro Einwohner liegt der Stromverbrauch derzeit bei 2.500 Kilowattstunden und entspricht damit rund 60 Prozent des europäischen Durchschnittsverbrauchs.

Schätzungen des Consultingunternehmens focusconsult gehen aufgrund steigenden Wohlstands und Bevölkerungszuwachs davon aus, dass der jährliche Elektroenergiebedarf in der Türkei alle fünf Jahre um bis zu 50 Prozent zunimmt. Damit liegt die Türkei hinter China, Indien und Brasilien auf Platz vier beim Wachstum des Elektrizitätsverbrauchs.

„Wir haben in der Türkei einen großen und weiter wachsenden Strombedarf. Von Experten vorhergesagte Lücken der Energieversorgung, die die vorhandenen Kraftwerke nicht schließen können, sollten uns noch schneller zum Umdenken bewegen und den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen. Attraktive Einspeisetarife noch in diesem Jahr wären da ein deutliches Signal für den Umbau zu einer sicheren und umweltfreundlichen Energieversorgung.

Dezentral einsetzbar liefern Solarstromanlagen Energie, wenn sie am meisten benötigt wird: zu den Spitzenlastphasen um die Mittagszeit. Damit wird die Solarenergie ein wichtiger Pfeiler für die zuverlässige Energieversorgung der Zukunft“, erläutert Tunc Korun, Board Member Temiz Enerji Sistemleri A.S.

 „Der hohe Energiebedarf der Unternehmen sollte bei der Gestaltung der Einspeisevergütung unbedingt berücksichtigt werden. Neben den Privatpersonen sollten die Unternehmen als Investoren in große Solaranlagen gewonnen werden. Sie können damit eine große Rolle beim Aufbau eines starken und dynamischen Solarmarktes spielen“, so Korun weiter. 

Sharp ist seit 50 Jahren treibende Kraft für den Einsatz von Photovoltaik und hat den europäischen Solarmarkt entscheidend mitentwickelt. Mit Innovation, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit will Sharp auch in Zukunft den weltweiten Solarstrommarkt anführen. 2010 nimmt das Unternehmen die weltweit erste Gigawatt Fabrik im japanischen Sakai in Betrieb.

Bereits heute produziert der Solarpionier in den Fabriken in Europa, Nordamerika und Asien und ist damit direkt in den Weltmärkten vertreten. Sharp hat mittlerweile mehr als zwei Gigawatt Solarzellen hergestellt und ist damit der weltweit größte Photovoltaikhersteller.

Quelle: SHARP

London/Wien, 10.10.2009 - Das Maximum der konventionellen Ölförderung ohne Ölsande und -schiefer könnte bereits in nur zehn Jahren erreicht sein. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des britischen UK Energy Research Centre (UKERC) in einer aktuellen Erhebung.

Laut den Insidern halten sich Fördernationen zwar mit Informationen über die noch zur Verfügung stehenden Ölmengen zurück. Dennoch steigt der globale Energiebedarf aufstrebender Länder wie Indien und China massiv an. Angesichts der prognostizierten Verbrauchsmengen lässt das Ölfördermaximum, der "Peak Oil", nicht mehr lange auf sich warten. Preise werden anziehen.

"Bei Berechnungen rund um den Peak Oil sollte man stets beachten, welche Ressourcen in die Betrachtung mit einbezogen werden. Fakt ist aber, dass der Energiehunger in den kommenden Jahren ansteigen wird. Hierbei ist vor allem die Politik gefragt, sich für stabile Preise und eine verbesserte Effizienz beim Ölverbrauch einzusetzen", erläutert David Wech, Head of Energy Studies bei JBC Energy, im Gespräch mit pressetext. Die Analyse von 500 Ölerhebungen hat das UKERC zu der Einschätzung veranlasst, schon relativ bald von Engpässen auszugehen. Die Internationale Energiebehörde IEA sieht diese bereits 2015.

Da eine Einschätzung der Ressourcen nach den unterschiedlichen Segmenten eher schwierig ist, lassen sich auch verschiedene Zeiträume für den Peak Oil prognostizieren. "Wir sind der Ansicht, dass Vorhersagen, die das konventionelle Ölfördermaximum nach dem Jahr 2030 sehen, bestenfalls optimistisch, schlechtestenfalls unglaubwürdig sind", lässt sich UKERC-Forscher Steve Sorrell zitieren. Auch wenn die Analysen zu unterschiedlichen Schätzungen kommen, müssen umweltschonende Alternativen gesucht werden. "Allein die Erschließung neuer Felder ist technisch sehr kompliziert, teuer und auf Dauer keine Lösung", sagt Wech.

Gegenüber pressetext weist der JBC-Energy-Fachmann darauf hin, dass es zwar vorsichtige erste Zusagen in Russland und Venezuela gibt, ausländische Investitionen zuzulassen, dies ändert auf lange Sicht aber nichts daran, dass die verbleibenden Ressourcen beschränkt sind.

Selbst neuentdeckte Ölregionen könnten aufgrund ihrer aufwendigen und teuren Erschließung den nach dem Peak Oil sofort benötigten Mehrbedarf nicht decken. Mit Verzögerungen müsse gerechnet werden. Zudem befürchtet man, dass die Ressourcenknappheit und steigende Preise die Weiterentwicklung anderer klimaschädlicher fossiler Energieträger befördern könnte.

Redakteur: Florian Fügemann

Quelle: Pressetext

Photovoltaikstudie

Seelow, 05.10.2009: Die Meine Solar GmbH aus Seelow, hat über das Onlinepanel Photovoltaikumfrage.de (www.photovoltaikumfrage.de) eine Online-Umfrage im Zeitraum vom 09.08. bis 23.09.2009 durchgeführt. Ziel dieser Umfrage war es, den Bekanntheitsgrad verschiedener Hersteller von Solarmodulen in Erfahrung zu bringen.

Das Ergebnis der durchgeführten Umfrage belegt eindeutig, dass die SolarWorld AG aus Bonn in Deutschland der bekannteste Solarmodulhersteller ist. An der  Onlineumfrage nahmen über 1.660 Probanden aus dem ganzen Bundesgebiet teil. Der stärkste Anteil an Probanden war aus dem Bundesland Bayern zu verzeichnen.

Im ersten Teil der Befragung wurden die Probanden gebeten, so viele Hersteller von Solarmodulen zu benennen, die ihnen im Zeitraum der Umfrage spontan einfielen. Dabei war es irrelevant, ob die Solarmodulhersteller aus Deutschland, China oder aus anderen Ländern stammten. Am häufigsten wurde die SolarWorld AG mit 741 Nennungen, gefolgt von Yingli (612 Nennungen) und SOLON (520 Nennungen) aufgeführt.

Im zweiten Teil der Befragung konnten die Probanden aus einer vorgegebenen Liste mit über 33 Solarmodulherstellern auswählen, welche Hersteller den Probanden bekannt sind oder schon einmal von ihnen gehört haben. Auch hier wurde die SolarWorld AG mit 1.379 Nennungen am häufigsten genannt, dicht gefolgt vom zweitplatzierten SHARP (1.342 Nennungen) sowie vom drittplatzierten SCHOTT Solar (1.264 Nennungen).

Die gewonnenen Ergebnisse aus der Umfrage wurden in eine Studie gefasst. Aus dieser Studie geht unter anderem hervor, welche Gründe zukünftige Betreiber von Solarstromanlagen dazu bewegen, sich für einen bestimmten Solarmodulhersteller zu entscheiden. Weitere Ergebnisse sind der Studie zu entnehmen.

Die Studie richtet sich an Solarmodulhersteller, Händler von Solartechnik, Solarteure und an Vertriebsleute.

Die 23-Seitige Studie kann im Shop des Internetportals Photovoltaikstudie.de zu einem Preis von 149.- Euro zzgl. MwSt. erworben werden.

Für die Teilnahme an online durchgeführten Umfragen werden weitere Probanden gesucht. Interessierte können sich unter Photovoltaikumfrage kostenfrei und unverbindlich registrieren.

Quelle: Meine Solar GmbH