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Marktentwicklung

Freiburg / Arlington, 3. Dezember 2009 - Die Gründer der „Solar for All“ Initiative, Ashoka und die Canopus Foundation, starten den „Solar for All” Wettbewerb für technisch vorbildliche, preisgünstige, netzunabhängige Solarstrom-Anlagen zur Versorgung armer Familien in Entwicklungsländern.

Der Wettbewerb richtet sich an Hersteller, Systemintegratoren und Sozialunternehmer, die Menschen ohne Zugang zum Stromnetz mit nachhaltiger und sauberer Energie versorgen.

„Bis heute wird der Zugang zu moderner Energie behindert von Faktoren wie fehlender angepasster, bezahlbarer Technologie, fragmentierten kleinen Märkten, prohibitiven Steuern, und limitierten finanziellen Ressourcen”, erklärt Prof. Eicke Weber, Direktor des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE und Vorsitzender der Jury. „Die „Solar for All“ Initiative möchte den technischen und ökonomischen Herausforderungen mit einem weltweiten Design Wettbewerb begegnen.“

Viele Projekte scheiterten in der Vergangenheit, weil die Hersteller den speziellen Bedarf der Endverbraucher ohne Zugang zu einem Stromnetz nicht berücksichtigten. „Unser Wettbewerb möchte die Solarindustrie motivieren, technisch und wirtschaftlich bessere Produkte anzubieten, die dem hohen sozialen Nutzen der Solartechnik dort gerecht werden“, erläutert Peter W. Heller, Direktor der Canopus Foundation.

Der Gewinner des „Solar for All“ Wettbewerbs erhält als Preis eine Kapitalbeteiligung von 250.000 US $ von der Deutsche Bank Americas Foundation. Die Preisverleihung erfolgt auf der INTERSOLAR Messe in San Francisco im Juli 2010. Finalisten werden ausgezeichnet für Innovationen in den Bereichen Technik, Finanzierung und Distribution.

Ein für 2010/11 geplanter 100 Millionen US $ Investment Fonds wird zudem einzelne Wettbewerbsteilnehmer finanziell unterstützen. David Green von Ashoka fügt hinzu: “Wir möchten, dass die Investitionen des Fonds die Rolle der Solarindustrie bei der Entwicklung armer Regionen grundlegend stärken.” Der Wettbewerb beginnt heute und endet am 30. April 2010.

Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

Frankfurt am Main, 30. November 2009 - Der Einsatz von Photovoltaik im Automobilbereich ist nach wie vor auf Dachkollektoren beschränkt, die das fahrzeugeigene Belüftungssystem betreiben. Technologische Fortschritte dürften allerdings dafür sorgen, dass sich das Nutzungsspektrum von Solarzellen schon bald auf Antriebsstrang- und ähnliche Anwendungen erweitern wird.

Parallel zu dieser Entwicklung ist davon auszugehen, dass Solarzellen bereits in absehbarer Zukunft erheblich günstiger werden, so dass auch Durchschnittsverdiener den Kauf eines umweltfreundlicheren Fahrzeugs erwägen können. In einem ersten Schritt werden die Sonnendachpaneele ausreichend Leistung bringen, so dass sie als alleinige Energiequelle für die Belüftung genutzt werden können.

Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Frost & Sullivan. Untersucht wurden dabei folgende Technologien: Polysilizium-Solarzellen, Dünnfilmsolarzellen und Solarzellen der dritten Generation. In der Automobilindustrie vollzieht sich derzeit ein Wandel in Richtung batteriebetriebener Motoren. Ein wachsendes Interesse an Null-Emissions-Autos, die zunehmende staatliche Förderung von Elektrofahrzeugen sowie die große Anzahl an Fahrzeugprototypen in der Pipeline deuten unweigerlich darauf hin, dass Elektrofahrzeuge die Autos der Zukunft sein werden.

Dass sich Elektroautos bisher noch nicht durchsetzen konnten, liegt unter anderem an ihrem hohen Energieverbrauch. Hier bietet sich die Nutzung erneuerbarer Energien wie Wind und Sonne geradezu an. Noch scheitert der breitflächige Einsatz von Solarzellen an der schlechten Kosten-Nutzen-Relation, die sich infolge technologischer Weiterentwicklungen jedoch erheblich verbessern dürfte. „Solarzellen werden in den nächsten Jahren Netzparität erreichen", meint Roshan Devadoss, Branchenanalyst bei Frost & Sullivan. „Folglich werden die Preise sinken, was diese Energieform für Anwendungen im Automobilbereich attraktiver macht."

Als Netzparität gilt der Zeitpunkt, an dem Strom aus Photovoltaikanlagen zum gleichen Preis erzeugt werden kann wie die von Versorgungsunternehmen mit fossilen oder nuklearen Brennstoffen produzierte Elektrizität. Eine weitere große Hürde für die Anwendung von Solarzellen im Automobilbereich ist ihr Gewicht. „Polysilizium-Dachmodule sind schwer und üben damit Druck nach unten aus, was sich in Elektro- und Hybridfahrzeugen negativ auf Batteriereichweite und -lebensdauer auswirkt und in konventionellen Autos den Spritverbrauch erhöht“, erläutert Devadoss. Die einzige rentable Alternative zu Polysiliziumzellen sind derzeit Dünnfilm-Solarzellen.

Deren vergleichsweise geringe Effizienz wird dadurch wettgemacht, dass sie sich dank ihres geringen Gewichts und ihrer Flexibilität einfach auch auf großen Flächen montieren lassen. „Viele Autobauer experimentieren derzeit mit Dünnfilm-Technologien und haben bereits Konzeptfahrzeuge entwickelt. Solarzellen der dritten Generation befinden sich noch im Entwicklungsstadium, dürften aber bald nicht nur auf dem Autodach, sondern auch auf Türen und Fenstern wie auch im Innenraum zu finden sein“, so Devadoss abschließend.

Die Studie Executive Analysis of the Market for Solar Technology Applications in the European Automotive Industry ist Teil des Growth-Partnership-Services-Programms Automotive & Transportation der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, zu dem außerdem folgende Studien gehören: European Market Analysis for Low Speed Driver Assistance Applications, Strategic Analysis of European Automotive Interior Lighting Market, Strategic Analysis of European Automotive Exterior Lighting Market und European Automotive Original Equipment DAS, ESP, Passive Safety and Rain Sensors Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Quelle: Frost & Sullivan

Photovoltaikumfrage.de - Das Meinungsportal

Seelow, 03. Dezember 2009 - Über das Umfrageportal der Meine Solar GmbH (www.photovoltaikumfrage.de) ermittelt das Unternehmen seit ein paar Tagen den Bekanntheitsgrad verschiedener Wechselrichterhersteller. Weit über 50 Hersteller  von Wechselrichtern gibt es weltweit auf dem Solarmarkt. Nur wenige dieser Hersteller haben sich etabliert und konnten ihre Position im Markt festigen. Die Onlineumfrage baut auf dem Prinzip der bereits erfolgreich durchgeführten Umfrage zur Ermittlung des Bekanntheitsgrades von verschiedenen Solarmodulherstellern auf.

Solarunternehmen vertrauen auf Verbrauchermeinungen

Wie die Ergebnisse der Meinungsumfragen in der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden können, zeigt die SolarWorld AG in ihrem Konzern-Zwischenbericht für das dritte Quartal 2009. Dort veröffentlichte die SolarWorld AG die eigene Platzierung und dessen Ergebnisse aus der Studie zum Bekanntheitsgrad verschiedener Solarmodulhersteller aus dem Hause der Meine Solar GmbH.

Jede Anmeldung hilft krebskranken Kindern

Innerhalb von nur zwei Wochen meldeten sich über 1.000 Probanden auf dem Umfragepanel www.photovoltaikumfrage.de an, um an online durchgeführten Meinungsumfragen teilzunehmen. Für jede Anmeldung spendet die Meine Solar GmbH je einen Euro an eine ausgewählte Stiftung zur Unterstützung krebskranker Kinder. Noch in diesem Jahr wird das Unternehmen daher drei Stiftungen auswählen, um die Spende in Höhe von 1.000 Euro zu übergeben.

Jede Anmeldung nimmt am Gewinnspiel teil

Zudem nimmt jeder Teilnehmer mit seiner Anmeldung am Umfrageportal automatisch an einem Gewinnspiel teil. Der Gewinn der Auslosung in Höhe von 100 Euro vom 30.11.2009 geht an Stephan N. aus Rellingen. Die nächste Auslosung findet Ende März 2010 statt. Dort werden unter allen Neuanmeldungen tolle Sachpreise vom Marktführer und Spezialisten für Erlebnisgeschenke - Jochen Schweizer - verlost.

Aktuelle Umfrage

Unerwartet hoch ist die Teilnahme an der großen Gehaltsumfrage, die voraussichtlich noch bis Ende Dezember dieses Jahres läuft. Trotz des Tabuthemas „Gehälter in Deutschland“ zeichnet sich deutlich ab, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein großes Interesse daran haben, die Umfrage mit jeder Teilnahme aussagekräftiger zu gestalten.

Laufende Meinungsumfragen, für die es keiner Anmeldung bedarf, können unter folgenden Link eingesehen werden: http://www.photovoltaikumfrage.de/html/umfragen.php

Aktuelle Online-Umfragen:

Kriterien für die Wahl eines Händlers/Herstellers von Solarprodukten:

http://admin.photovoltaikumfrage.de/index.php?sid=53343&lang=de

Die große Gehaltsumfrage - Was verdient die Solarbranche:

http://admin.photovoltaikumfrage.de/index.php?sid=46677&lang=de

Ermittlung des Bekanntheitsgrades verschiedener Wechselrichterhersteller:

http://admin.photovoltaikumfrage.de/index.php?sid=15137&lang=de

Quelle: Meine Solar GmbH - Photovoltaikumfrage

Berlin, 03. Dezember 2009 - Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mindestens 1.933 Megawatt neu installiert (2007: 1.244 Megawatt). Der Zubau war damit deutlich stärker als prognostiziert wurde. Dies ist das Ergebnis der jährlichen Erhebung des Solarstrom-Magazins PHOTON unter den 850 Netzbetreibern in Deutschland. Für 2009 geht PHOTON von einem Zubau zwischen 3.000 und 4.000 Megawatt aus – weit mehr als die bislang bekannten Zahlen der Bundesnetzagentur vermuten lassen.

Die von PHOTON ermittelten Daten liegen deutlich über den bisherigen Prognosen. So ging die vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebene "Leitstudie 2008" noch von einem Zubau von 1.250 Megawatt im Jahr 2008 aus. Für 2009 wurde ein Zubau von 1.300 Megawatt erwartet.

Diese Prognose liegt bei weitem zu niedrig, wie bereits die im Oktober von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Zahlen aus dem so genannten Anlagenregister zeigen: Demnach wurden von Januar bis September 2009 bereits knapp 1.500 Megawatt neu ans Netz gebracht.

Auf Basis einer Stichprobe unter 119 Netzbetreibern sowie Informationen von Wechselrichterherstellern geht PHOTON jedoch davon aus, dass auch diese Statistik die tatsächlichen Verhältnisse nicht korrekt abbildet. Das Solarstrom-Magazin schätzt die Gesamtleistung der von Januar bis Dezember 2009 in Deutschland neu installierten Photovoltaikanlagen vielmehr auf 3.000 bis 4.000 Megawatt.

Die insgesamt in Deutschland installierte Leistung könnte damit zum Jahresende die Marke von zehn Gigawatt erreichen. Die Stromproduktion aus diesen Anlagen – rund zehn Terawattstunden – entspricht einem Atomkraftwerk wie Biblis A. Solarstrom dürfte damit im nächsten Jahr bereits knapp zwei Prozent des deutschen Stromverbrauchs decken.

PHOTON-Chefredakteurin Anne Kreutzmann: "Die hohen Zubauzahlen sind ein Beleg dafür, wie sehr die Photovoltaik bislang unterschätzt wurde. Doch damit Solarstrom nennenswert gegen die Klimakatastrophe wirkt, muss der Zubau noch schneller vorangehen und eher bei zehn Gigawatt pro Jahr liegen." Um solch hohe Raten zu ermöglichen, sollte die Einspeisevergütung für Solarstrom deshalb stärker als geplant gesenkt werden: "Die Herstellungskosten für Solarmodule sind aufgrund der Massenproduktion inzwischen sehr niedrig. Angesichts der Klimakatastrophe sollten wir Solarstrom nicht künstlich teuer halten, denn dies würde bei den benötigten hohen Zubauzahlen seine gesellschaftliche Akzeptanz gefährden."

PHOTON erhebt jährlich bei den Betreibern von lokalen Stromnetzen, wie viel Solarstromleistung in ihrem Einzugsgebiet im jeweiligen Vorjahr neu angeschlossen wurde. Für 2008 erfasst diese PHOTON-Netzbetreiberstatistik die 850 deutschen Netzbetreiber nahezu komplett, lediglich von zwölf Unternehmen liegen keine Daten vor.

Quelle: PHOTON Europe GmbH

SCHOTT Solar AG

Mainz, 2. Dezember 2009 – Die Welt schaut auf Kopenhagen. Dort tagt vom 7. bis 18. Dezember die UN-Klimakonferenz. Ihr Ziel ist ein Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll. Dabei geht es vor allem darum, den weiteren Ausstoß des Treibhausgases CO2 zu reduzieren. CO2 ist verantwortlich für den Treibhauseffekt und damit auch für den Klimawandel.

"Die Frage ist, wie wir einer weiteren Erhöhung der Treibhausgase in der Atmosphäre effektiv entgegenwirken können und wie dieses Ziel auf intelligente Weise erreicht werden kann, so dass Ökonomie und Umwelt gleichermaßen profitieren können", sagt Dr. Martin Heming, CEO der SCHOTT Solar AG, und ergänzt: "Die EU hat bereits beschlossen, dass der CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent reduziert werden soll. Deutschland hat dem zugestimmt, und dazu müssen eben fossile Energieträger durch regenerative ersetzt werden."

Tatsächlich strahlt die Sonne in weniger als einer Stunde mehr Energie auf die Erde, als die ganze Menschheit im ganzen Jahr verbraucht. Und jeder Einzelne kann dieses Potenzial nutzen und mithilfe der Sonne umweltfreundlichen Solarstrom produzieren. Dabei hilft er nicht nur der Umwelt, sondern entscheidet sich auch für eine rentable Geldanlage.

Denn das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das EEG, sichert den Erzeugern, die Strom aus regenerativen Quellen in das öffentlich Netz einspeisen, eine gesetzlich garantierte Vergütung, die über dem realen Strompreis liegt. Mit dieser Vergütung werden die Investitionskosten getilgt und über die lange Laufzeit eine Rendite erzielt. Damit wird ein Marktanreiz für zukunftsfähige Energietechnologien geschaffen.

Auch im kommenden Jahr bleiben die aktuellen Förderbedingungen bestehen. Die neue Bundesregierung hat erklärt, weiterhin am Erfolgsmodell EEG festzuhalten. Denn das Fördergesetz ist nicht nur ein wichtiger Impulsgeber, um den Anteil der regenerativen Energieerzeugung im gesamten Energiemix zu steigern. Es ist auch ein spannender Innovationsträger, von dem wichtige Wachstumsimpulse für die Industrie, den Handel und das Handwerk ausgehen.

Quelle: SCHOTT Solar AG